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KeGo

Beendigung einer Zanzusatzversicherung in einem unorthodoxen Fall

Hallo liebes Allianz-Team,

bei mir geht es um eine augenscheinlich äußerst unglücklich verlaufene Bearbeitung eines Antrages einer Zahnzusatzverischerung. Im Vorfeld muss ich mich entschuldigen, dass der Beitrag recht lang werden wird.

Mitte Mai erkundigte ich mich bezüglich des Erlasses der Wartzezeit bei der Zahnzusatzversicherung bei einer regionalen Allianz-Agentur. Anfänglich war dem Sachbearbeiter nicht bekannt das diese Option bestünde. Der Sachbearbeiter erkundigte sich aber und nach einigen Tagen erhielt ich ein Formular, welches ich von der Zahnärztin ausfüllen lassen sollte. Dieses übermittelte ich meiner Zahnärztin und erhielt dieses Am 30.05.2017 zurück. Anschließend meldete ich mich wie vereinbart beim Sachbearbeiter und erhielt einen Vertrag, welchen ich zurückschicken sollte. Diesen habe ich am 14.06.2017 unterschrieben und an meinen Sachbearbeiter per Email geschickt. Wie mit dem Sachbearbeiter besprochen war hierbei auch das vom Zahnarzt ausgefüllte Formular zum Erlass der Wartezeit enthalten. Die Bearbeitung sollte - so wurde mit telefonisch gesagt - gewöhnlich nicht länger als 7-10 Tage dauern. Nach dieser Zeit rief ich an und erkundigte mich. Man sagte mir, dass man momentan im Rückstand sei, aber das der Versicherungsschein in den nächsten Tagen kommen müsste . Daraufhin rief ich am 03.07.2017 erneut an um mich nach dem Bearbeitungsstatus zu erkundigen, da noch kein Versicherungsschein gekommen war. Dieser sei noch immer in Bearbeitung sagte man mir. Langsam wurde ich vor dem Hintergrund ungeduldig, da der Wunsch nach der Versicherung bereits seit Mitte Mai bestand und man auch Anfang Juli noch immer nichts verbindliches (Versicherungsschein) in der Hand hatte. Jedenfalls erhielt ich noch am selben Tag, den 3.7.2017 Nachricht, dass die Allianz einen Sekotren von paradontaler Behandlung ausschließen wolle, da ein Wert bereits zu hoch war. Dazu muss gesagt werden, dass mir die Zahnärztin schriftlich (inkl. Unterschrift und Stempel) bestätigt hat, das ich keine Paradontose habe. Zu diesem Forumar hatte ich zwei Fragen. Diese wurden beantwortet und ich schickte das unterschriebene Formular am 7.7.2017 per Email zurück. Als ich auch am 28.7.2017 noch immer keinen Versichrungsschein erhielt entschloss ich mich darum zu bitten meinen Antrag nicht weiter zu bearbeiten oder falls dies bereits möglich sei den Vertrag zu Widerrufen. Man muss dazu sagen, dass der Vertragsabschluss zu diesem Zeitpunkt bereits 2,5 Monate dauerte, wenn man das Prozedere bezüglich des Erlasses der Warztezeit miteinberechnet (Mitte Mai bis Ende Juli). Daher wollte ich nicht noch länger warten und eine andere Versicherung wählen. Auf die verschickte Email vom 28.07.2017 an meinen Sachbearbeiter erhielt ich keine Antwort. Daher erfolgte am heutigen Tage ein Anruf bei ihm. Er teilte mit, dass die Email bei ihm nicht eingegangen sei und das dies möglicherweise an einer Systemumstellung gelegen habe. Dazu muss ich sagen, dass die Email-Adresse defintiv richtig angegeben war. Dies kann ich auch beispielsweise mit einem Screenshot nachweisen. Am Telefon erzählte er, dass der Versicherungsschein bereits in der ersten Juli Hälfte rausgeschickt wurde, aber nicht zugestellt werden konnte. Der Brief sei als Rückläufer im System regestriert.

Aufgrund dieses langen und zähen Prozesses habe ich relativ viel Vertrauen in die Allianz Versicherung verloren (Unwissen der Sachbearbeiter bezüglich der Formulare; Bearbeitungsrückstände; Ausschluss gewisser Behandlungen, obwohl die Zahnärztin das vorliegen einer Paradontose schriftlich verneint (was aber noch aufgrund eines erhöhten Wertes in einem Sektor verständlich ist); Emails die anscheinden aufgrund von Systemumstellungen nicht eingegangen sind (Nachweis über das Absenden meinerseits ohne Probleme möglich); ein Rückläufer der nicht weiter bearbeitet wurde. Die Tatsache, dass es ein Rückläufer gab ist sicherlich nicht Schuld der Allianz, aber das man mich darüber nicht informiert (z.B. über Email, worüber ja auch die meiste Kommunikation mit dem Sachbearbeiter erfolgte) fand ich unglücklich gelöst. Aufgrund dieses Rückläufers habe ich auch keinen Versicherungsschein erhalten und keine Informationen bezüglich des Widerrufs. Welche Möglichkeiten stehen mir nun offen den Vertrag zu beenden? Ich persönlich dachte, dass ich bereits mit der Email am 28.07 (Bitte um Beendigung der Bearbeitung des Antrages bzw. Widerruf) alles erledigt hätte. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Meines Wissens beginnt die Widerrufsfrist jedoch erst mit Übermittlung der Widerrufsbelehrung. Diese habe ich aufgrund des Rückläufers ja noch nicht erhalten. Daher möchte ich an dieser Stelle erneut - wie schon am 28.07 - um Widerruf meines Vertrages bitten.

Vielen Dank und viele Grüße
Richtige Antwort
2017-08-15T06:13:23Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 08:13 Uhr
Hallo KeGo,

ich habe mich direkt mit den entsprechenden Kollegen in Verbindung gesetzt. Das Mandat wurde automatisch vom System versandt und hat sich zeitlich überschnitten.

Ihr Widerruf ist am Freitag vollständig bearbeitet worden. Somit erhalten Sie heute, spätestens morgen eine Bestätigung dazu.

Für weitere Rückfragen erreichen Sie die Kollegen direkt unter der Rufnummer 0800/4100109 (Mo-Fr. 8-20 Uhr)

Beste Grüße
Sebastian
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3 weitere Kommentare
2017-08-08T14:57:11Z
  • Dienstag, 08.08.2017 um 16:57 Uhr
Hallo KeGo,

vielen Dank für Ihre detaillierte Anfrage in unserem Forum. Wenn Interesse an einer Versicherung besteht, dann möchte man natürlich auch dementsprechend beraten werden und schnellstmöglich Hilfe erhalten.

Hierzu gibt es mehrere Vorgehensweisen:

Da Sie sich bereits mit einer Allianz Agentur in Verbindung gesetzt haben, ist es von Vorteil, sich dazu an Ihren zuständigen Vertreter zu wenden. Dieser kann gemeinsam mit Ihnen alle Möglichkeiten abwägen und eine Lösung finden.

Gerne können Sie aber auch direkt auf meine Kollegen der Kranken-Abteilung zugehen. Diese prüfen alle Vertragsdetails und den Bearbeitungsvorgang. Sie erreichen diese von Montag bis Freitag (08:00-20:00 Uhr) unter der kostenfreien Rufnummer 0800 41 00 109.

Ich biete Ihnen aber auch die Möglichkeit an, dass meine Kollegen und ich Ihr Anliegen für Sie klären und Sie dazu erneut kontaktieren, sobald eine neue Information vorliegt. Dazu benötige ich noch Ihre Kontaktdaten. Bitte senden Sie diese per E-Mail an

allianzhilft.dialog@allianz.de

freundliche Grüße

Chantal
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2017-08-11T10:53:42Z
  • Freitag, 11.08.2017 um 12:53 Uhr
Hallo KeGo,

die zuständigen Kollegen haben Ihnen entsprechende Unterlagen verschickt. Diese sollten in den nächsten Tagen bei Ihnen eintreffen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel
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2017-08-14T22:35:10Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 00:35 Uhr
Hallo Daniel und Chantal,

vielen Dank für die Bemühungen. Heute ist ein Brief von der Allianz bei mir eingegangen. Es wurde mir allerdings nichts weiter als eine Rechnung und ein Schriftstück mit Bitte um Ausfüllung eines Sepa-Lastschriftmandates zugeschickt. Sind das die "entsprechenden Unterlagen", die Daniel im vorherigen Post erwähnt hat? Falls ja wäre dies sehr enttäuschend. Denn wie zuvor erwähnt möchte ich ja die Versicherung widerrufen und habe entsprechend auch ein Schreiben von der Allianz erwartet, dass sich hierauf bezieht. Also entweder eine Bestätigung, dass der Widerruf erfolgt ist oder eine Erklärung dazu warum kein Widerruf möglich ist. Ist denn ein Schreiben auf Seiten der Allianz verschickt worden, dass sich auf den Widerruf bezieht?

Mit freundlichen Grüßen
KeGo
Richtige Antwort
2017-08-15T06:13:23Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 08:13 Uhr
Hallo KeGo,

ich habe mich direkt mit den entsprechenden Kollegen in Verbindung gesetzt. Das Mandat wurde automatisch vom System versandt und hat sich zeitlich überschnitten.

Ihr Widerruf ist am Freitag vollständig bearbeitet worden. Somit erhalten Sie heute, spätestens morgen eine Bestätigung dazu.

Für weitere Rückfragen erreichen Sie die Kollegen direkt unter der Rufnummer 0800/4100109 (Mo-Fr. 8-20 Uhr)

Beste Grüße
Sebastian
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