Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.   Weitere Informationen zu Cookies
OK
David.

Und wie ist es, wenn wirklich mal etwas passiert? - Flusensieb verstopft

Reportage: Kleines Flusensieb, großes Debakel.

Ein kleines Flusensieb in der Waschmaschine brach und schon mussten Feuerwehr, Polizei und ganze Handwerkertrupps anrücken. Das Überschwemmungs-Debakel wäre für Xenia M. auch zum finanziellen Fiasko geworden – hätte sie nicht frühzeitig im Leben eine wichtige Entscheidung getroffen.

Als Xenia M. nach Hause kam, traute sie ihren Augen nicht: „Guck mal Mama, Feuerwehr!“, rief ihr fünfjähriger Sohn, den sie an der Hand hielt. „Und Polizei!“ Tatsächlich parkten Einsatzfahrzeuge vor dem elfstöckigen Haus. Die Tür ihrer Wohnung im neunten Stock war aufgebrochen. Wasser schwappte vom Flur ins Treppenhaus. „Es stand fünf Zentimeter hoch“, erinnert sich die 34-Jährige. Sie war außer Haus gewesen, hatte ihren Sohn von der Oma abgeholt, als plötzlich die Waschmaschine auslief.

Noch fünf Stockwerke tiefer waren die Wände feucht

Das Flusensieb war gebrochen – literweise strömte das Wasser aus der Maschine. So viel, dass noch fünf Stockwerke tiefer die Wände feucht wurden. „In der Wohnung direkt darunter floss es sogar aus den Steckdosen“, erzählt Xenia M. Wo bei den Nachbarn niemand zu Hause war, musste die Feuerwehr Wohnungen aufbrechen. Der Elektronotdienst war  da. „Und jeder hat mir sofort Rechnungen in die Hand gedrückt. Allein der Elektriker wollte 580 Euro“ Die alleinerziehende Mutter bekam einen Schreck: „Wenn das schon so teuer ist, was kostet dann der Rest?“

Ich bin heilfroh, dass ich diese Versicherung hatte

Am nächsten Morgen rief Xenia M. ihren Versicherungsvertreter an. Dieser informierte den Sachverständigen, der noch am selben Tag kam. „Ab dem Zeitpunkt brauchte ich mich um nichts mehr zu kümmern.“ Trocknungsgeräte wurden aufgestellt, Teppichböden ausgetauscht. Fast drei Monate war die Wohnung nicht bewohnbar. Xenia M. zog in dieser Zeit wieder bei ihrer Mutter ein. Eine Hausratversicherung hatte sie damals noch nicht, aber zum Glück hatte sie frühzeitig eine eigene Privat-Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Denn schlimmer als der Schaden in den eigenen vier Wänden war der bei den Nachbarn. „Ich bin heilfroh, dass ich diese Versicherung hatte.“

Vier private Katastrophen. Viermal Glück im Unglück. Lesen Sie alle Reportagen:
> Großer Brand, kleines Wunder
> Flusensieb verstopft, 5 Etagen feucht
> Einbruch bei Profi-Fußballerin
> Traumrad aus Wohnung gestohlen

Speichern Abbrechen
  • 1
    Unfassbar
  • 0
    Her damit
  • 0
    Ganz nett
  • 0
    Naja
  • 0
    No way