Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.   Weitere Informationen zu Cookies
OK
Susi

Und wie ist es, wenn wirklich mal etwas passiert? Einbruch bei Profi-Fußballerin

Reportage: Im Trainingslager kurz vor einem wichtigen Länderspiel bekommt Renate L. einen Anruf von einer Freundin: „Bei dir ist eingebrochen worden.“ Zwei Tage später macht sie sich selbst ein Bild der Lage. Es ist nicht gerade beruhigend. Aber die Hilfe rollt schon an.

Als Renate L. damals nach einem anstrengenden Nachmittagstraining in ihr Hotelzimmer zurückkehrte, hatte sie mehrere Anrufe in Abwesenheit auf ihrem Mobiltelefon. Alle von ihrer Freundin Ruth, einer Polizistin. „Ich war mir sicher, irgendetwas musste passiert sein“, erinnert sie sich.

Ein Schock für Renate L., war sie doch gerade erst eingezogen

Nachbarn hatten beobachtet, wie am Nachmittag zwei unbekannte Personen Renate L.s Haus durch die Terrassentür verlassen hatten, und umgehend Freunde der bekannten Ex-Fußball-Nationalspielerin verständigt. Ein Schock für Renate L., war sie doch erst vor ein paar Monaten in das Haus gezogen und überzeugt, es einbruchsicher ausgestattet zu haben. „Am liebsten wäre ich sofort ins Auto gestiegen und nach Hause gefahren. Aber damals stand unsere Mannschaft kurz vor einem Länderspiel, und ein Abbruch des Trainingslagers hätte das Spiel gefährden können.“

Alles lag im Raum verstreut, Schmuckschatullen waren aufgerissen

Also bat Renate L. ihre Freundin Ruth, sich um das Nötigste zu kümmern: den Einbruch polizeilich aufzunehmen und die beschädigte Terrassentür zu sichern. Die stand nach dem Einbruch sperrangelweit offen. Zwei Tage später machte sich Renate L. nervös auf den Heimweg. Im Haus war alles noch so, wie es die Einbrecher zurückgelassen hatten. „Vor allem im Schlafzimmer sah es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen“, erzählt Renate L. Der Inhalt der Schränke lag im Raum verstreut, die Schmuckschatullen aufgerissen auf dem Bett, die Schubladen waren zerwühlt. Die Nationalspielerin erkannte schnell, dass ihr kompletter Schmuck sowie die kleine Uhrensammlung verschwunden waren – die meisten Stücke Geschenke ihrer Eltern und der Großmutter.

Bedrückender Gedanke: ein Fremder in ihrer Privatsphäre

Um den materiellen Wert machte sich Renate L. keine Sorgen, dafür hatte sie eine Versicherung. Schmerzhafter war der Verlust der Erinnerungswerte einiger Schmuckstücke. „Zum Glück befanden sich wenigstens meine Medaillen und Pokale bei meinen Eltern in einer Vitrine. Deren ideellen Wert hätte mir niemand ersetzen können“. Unangenehmer noch als der Verlust des Schmucks war Renate L. der Gedanke, dass ein Fremder in ihre Privatsphäre eingedrungen war. „Noch ein halbes Jahr später bin ich bei jedem ungewöhnlichen Geräusch zusammengezuckt“, erinnert sie sich.

Wenigstens der Sachschaden war schnell abgewickelt

Gut, dass es bei all der psychologischen Last jemanden gab, der sich um die Abwicklung des Sachschadens kümmerte und alles dafür Nötige in die Wege leitete. Renate L. rief damals gleich ihren Allianz Vertreter an. „Der hat mir direkt einen Gutachter vorbeigeschickt, der sich die beschädigte Tür angeschaut und mich beraten hat, wie ich mein Haus in Zukunft vor Einbrechern noch besser schützen kann. Dass das alles so schnell und unkompliziert lief, hat mich ganz schön entlastet.“ Beim Umzug von ihrer Studentenwohnung in das Haus hatte sie ihren Versicherungsschutz anpassen lassen und war deshalb auch in dieser Situation finanziell bestens abgesichert. Dank ihrer Hausratversicherung bekam sie den Neuwert der gestohlenen Sachen und die Reparatur der Terrassentür ersetzt. Und wie ist es heute, lebt Renate L. wieder gerne in ihrem Haus? „Mit der neuen Tür habe ich mich gleich wieder sicher gefühlt“, sagt sie und lacht.

Vier private Katastrophen. Viermal Glück im Unglück. Lesen Sie alle Reportagen:
> Großer Brand, kleines Wunder
> Flusensieb verstopft, 5 Etagen feucht
> Einbruch bei Profi-Fußballerin
> Traumrad aus Wohnung gestohlen

Speichern Abbrechen
  • 4
    Unfassbar
  • 0
    Her damit
  • 0
    Ganz nett
  • 0
    Naja
  • 0
    No way