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Susanne Meyer-Wilpert

Wofür braucht man überhaupt Versicherungen? - Fünf Menschen erzählen

So ist das mit Versicherungen: Wie dringend man sie benötigt, merkt man erst wirklich, wenn der Schadensfall eingetreten ist. Denn dann federn sie den finanziellen Verlust ab und geben bei Bedarf Hilfestellung im Alltag. Wir haben herumgefragt: Wann waren Sie das letzte Mal so richtig froh, eine Versicherung zu haben?

Mathias F. (50 Jahre)

Teilkasko
Das war auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Es war schon vollkommen dunkel. Mehr als dunkel, es war tiefschwarze Nacht, denn an dem Abend regnete es auch noch leicht. Das heißt, der Asphalt war genauso schwarz wie der Himmel, da hob sich nichts voneinander ab. Dann gab es plötzlich einen mächtigen Knall. Zuerst habe ich überhaupt nicht verstanden, was los war: Ich hatte einen Frontalzusammenstoß mit einer schwarzen Kuh! Da hatte ich ungefähr 70 Stundenkilometer drauf! Trotzdem war ich unverletzt. Ich muss wirklich einen Riesenschutzengel gehabt haben. Der Wagen hatte allerdings einen Totalschaden. Das ist dann aber dank der Teilkaskoversicherung problemlos reguliert worden.

Sven M. (38 Jahre)

Haftpflichtversicherung
Vor ein paar Monaten, als ich morgens mit meinem Fahrrad aus der Einfahrt gekommen bin, ist es passiert. Ich war in Gedanken und habe überhaupt nicht gesehen, dass mein Nachbar auch grad um die Ecke bog. Zum Bremsen war es zu spät, wir sind ineinandergekracht. Mir ist nichts passiert, mein Nachbar hat zum Glück auch bloß ein paar Schrammen abbekommen und sich das Handgelenk geprellt – aber sein Rad sah ziemlich übel aus. Meine Versicherung hat den Sachschaden beglichen und ihm ein Schmerzensgeld gezahlt.


Ramona M. (26 Jahre)

Berufsunfähigkeitsversicherung
Als Rettungsassistentin war immer ich diejenige, die anderen geholfen hat. Verletzte Sportler, kleine Kinder, die ich mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht habe. Einem Hafenarbeiter habe ich sogar mal das Leben gerettet. Und einem Rentner, für den ich nach einem Unfall gerade noch rechtzeitig gekommen war, bin ich später beim Bäcker begegnet. Der hat mich gar nicht erkannt, aber das war ein Wahnsinns-Glücksgefühl. Und dann erwischt es plötzlich mich selbst. Wegen einer Arthrose im Sprunggelenk war ich berufsunfähig. Das war ein Schlag für mich. Mit einem Mal musste ich gerettet werden! Wenn auch nur finanziell. Aber da war es schon sehr gut, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu haben.


Steffi F. (42 Jahre)

Wohngebäude- und Hausratversicherung
Als die Katze nass aus dem Keller kam, war mir klar, dass da irgendwas nicht stimmt. Aber wie schlimm es wirklich war, hätte ich nicht für möglich gehalten. Der Keller war eine einzige Pfütze! Die Wand war an einer Stelle völlig durchnässt. Offenbar war da eine verrostete Zuleitung gebrochen, wie der Installateur uns später erklärt hat. Erst mal hatten wir aber alle Hände voll zu tun, die ganzen nassen Sachen aus dem Keller zu retten. Eine schöne alte Bauernkommode konnten wir glatt wegwerfen. Bis alles wieder trocken war, sind Wochen vergangen. Ohne die Versicherung wäre ich vollends wahnsinnig geworden.


Jonas T. (20 Jahre)

Unfallversicherung
Bis vor Kurzem bin ich mit meinen Kumpels regelmäßig beim Skaten gewesen. Drei Meter hohe Rampen nahm ich wie ein junger Gott. Die letzte 80 Zentimeter hohe Rampe habe ich unterschätzt. Es tat einen Knall, und ich lag am Boden und habe mein Schienbein angeschaut: gebrochen. Als Folge des Unfalls wurde ich mehrfach operiert und war zweimal für fünf Wochen im Krankenhaus. Das Skaten muss ich erst einmal an den Nagel hängen. Immerhin bekam ich für eine verbleibende Invalidität eine Kapitalleistung und für den Krankenhausaufenthalt ein Krankenhaustagegeld.


Welche Versicherungen brauchen Sie - und welche nicht?

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  • 4
    Unfassbar
  • 3
    Her damit
  • 1
    Ganz nett
  • 4
    Naja
  • 5
    No way