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Jennifer Margraf

Was kann mir passieren? -Totalschaden

Auf dem Weg zur Arbeit ausgebremst: Totalschaden.

Morgens ist Karin F. meist eine gute halbe Stunde mit dem Auto unterwegs - die 45-Jährige lebt in Wiesbaden und arbeitet in Frankfurt am Main. Dazwischen liegen ungefähr 35 Kilometer Strecke.

"Da höre ich Nachrichten oder drehe die Musik auf und stelle mich gedanklich auf meinen Arbeitstag ein." So auch an jenem Dienstagmorgen, an dem dann plötzlich alles ganz anders kam. Karin F. war mit ungefähr 120 Stundenkilometern unterwegs - als vor ihr ein Lastwagen von rechts ausscherte.

"Ich musste eine Vollbremsung hinlegen", erinnert sich die Hotelmanagerin.

Zwar reichte es noch, um nicht in den Laster reinzurutschen. Aber Karin F. verriss das Steuer und geriet in die Leitplanke. Ein darauffolgender Pkw rammte ihren Wagen, der einen Satz nach vorne machte - und nach scheinbar endlosen Sekunden zum Stehen kam. "Zuerst ist man in einer solchen Situation wie betäubt", sagt Karin F. "Den Schmerz in der Schulter habe ich erst gar nicht gespürt. Auf dem Weg ins Krankenhaus, im Rettungswagen, wurde mir dann aber klar: Nun fällt erst mal beides aus, worauf ich beruflich angewiesen bin - meine Gesundheit und mein Auto." Was Karin F. noch gar nicht mitbekommen hatte: Der Lkw, der sie ins Schleudern gebracht hatte, war einfach weitergefahren. „Dabei muss er den Unfall im Rückspiegel gesehen haben“, ist die Hotelmanagerin sich sicher. Zwar gab es Zeugen, aber niemand hatte das Kennzeichen des Lasters notiert. Er war als Unfallverursacher nicht ermittelbar. Ähnlich niederschmetternd fielen die Diagnosen in Klinik und Werkstatt aus: Schulter gebrochen, Wagen Totalschaden.

Glück im Unglück

Es war ein klassischer Fall von Glück im Unglück, dass die Managerin eine Vollkaskoversicherung hat, die auch unverschuldete Schäden reguliert. „Auch der Abschleppdienst vom Unfallort und sogar ein Mietwagen waren abgedeckt – aber damit konnte ich ja erst mal nicht viel anfangen“. Karin F. hatte zunächst mit der ruhig gestellten Schulter das Krankenbett zu hüten. Als sie nach Hause kam, stand bereits ihr neuer Wagen vor der Tür. Voll mobil und bewegungsfähig ist sie gleichwohl noch nicht wieder. Auch Monate nach dem Unfall hat sie noch Schmerzen in der Schulter, die sie nicht nur bei der Arbeit erheblich einschränken.


Geschichten, die zeigen: Gute Absicherung ist eine Frage der persönlichen Präferenzen
> Karin F.: Totalschaden und Krankenhaus
> Susanne K.: Als Unfallopfer leer ausgegangen
> Gerold O.: Familienauto ertrinkt im Hochwasser
> Matthias F.: Schwarze Kuh auf schwarzem Grund - und dann ein Knall
> Katrin W.: Mit dem Fahrrad über die Motorhaube
> Roland H.: In der Badehose auf dem leeren Parkplatz

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