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Susi

Was kann mir passieren? - Tierschaden

Schwarze Kuh auf schwarzem Grund - und dann ein Knall.

Bei Lichte betrachtet ist die Region Hotzenwald eine süddeutsche Bilderbuchlandschaft: grüne Wiesen und Wälder mit sanften Hügeln, dazwischen Dörfer mit Kirchturm und manchmal ein Wegkreuz am Straßenrand.

Doch als Matthias F. an einem Dezemberabend von der Arbeit nach Hause fährt, sieht er kaum etwas – es ist tiefschwarze Nacht. „Es hat leicht geregnet an dem Abend“, erinnert er sich. „Der Asphalt war genauso schwarz wie der Himmel. Ich kam mit sechzig, siebzig Stundenkilometern aus einer lang gezogenen Linkskurve – und dann stand da auf einmal eine schwarze Kuh auf der Straße.“ Matthias F. bremst, aber auf der regennassen Fahrbahn reicht es nicht mehr. Es kracht fürchterlich, F. sieht für einen Moment die Kuh auf der Motorhaube, bevor sie durch die Luft geschleudert wird, dann kommt der Minivan zum Stehen. „Ich bin ausgestiegen und habe gesehen, dass die Kuh zwanzig Meter weiter auf der Straße lag. Aber ich habe gar nicht verstanden, was da gerade passiert ist. Ich hatte nicht mal gemerkt, dass der Airbag ausgelöst worden ist.“ Außer dem Schock und einer kleinen Schnittwunde an der Hand ist ihm nichts passiert. Der Wagen hat Totalschaden.

Aus einem Haus kommen Leute, die den Knall gehört haben. Sie kümmern sich um Matthias F., bringen ihm einen Mantel, etwas Warmes zu trinken. „Diese Hilfsbereitschaft war eine schöne Erfahrung, im Nachhinein.“ Was der Unternehmer da noch nicht weiß: Im Stau, der sich an der Unfallstelle gebildet hat, steht auch seine Tochter. Sie sieht aus der Ferne den völlig demolierten Wagen ihres Vaters und macht schreckliche Ängste durch. „Für sie war es im Endeffekt viel schlimmer als für mich“, sagt der 50-Jährige. „Mir ist erst später klar geworden, was für ein Glück ich da gehabt habe. Wäre ich mit einem kleineren Wagen unterwegs gewesen, hätte ich das nicht überlebt.“ Die Allianz schickt nach dem Unfall einen Gutachter vorbei, und der Schaden wird über seine Teilkaskoversicherung schnell und problemlos reguliert. Trotzdem denkt Matthias F. noch oft an die nächtliche Kollision mit der Kuh – der Unfall hat ihm deutlich vor Augen geführt, dass man auch auf alltäglichen und gewohnten Strecken stets mit der Gefahr rechnen muss. Matthias F. weiß, wie knapp er mit dem Leben davongekommen ist. „Da habe ich einen Riesenschutzengel gehabt.“


Geschichten, die zeigen: Gute Absicherung ist eine Frage der persönlichen Präferenzen
> Karin F.: Totalschaden und Krankenhaus
> Susanne K.: Als Unfallopfer leer ausgegangen
> Gerold O.: Familienauto ertrinkt im Hochwasser
> Matthias F.: Schwarze Kuh auf schwarzem Grund - und dann ein Knall
> Katrin W.: Mit dem Fahrrad über die Motorhaube
> Roland H.: In der Badehose auf dem leeren Parkplatz

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