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Susanne Meyer-Wilpert

Was kann mir passieren? - Selbstverschuldeter Fahrradunfall

Im Gegenverkehr über die Motorhaube.

Katrin W. sah den Wagen langsam aus einer Seitenstraße rollen. Die Moderatorin fuhr zügig auf dem Radweg die Münchner Ludwigstraße entlang. „Mit einem Schlenker sollte das noch zu schaffen sein“, dachte sie.

Lieber ausweichen als abbremsen. Die Radiomoderatorin war mal wieder in Zeitnot, und deshalb auf der Gegenseite unterwegs – auf ihrer Straßenseite unterbricht eine Ampel den Radweg, die wollte sie umgehen. Was Katrin W. nicht bedachte: Der Autofahrer schaute nur nach links. Mit Radfahrern von rechts rechnete er nicht. „Ein paar Sekunden später machte ich die Augen auf und sah lauter Beine um mich herum“, erinnert sich Katrin W. „Es war wie im Film. ‚Wo bin ich?‘, dachte ich.“

Die Münchnerin hatte Glück bei ihrem spektakulären Sturz über die Motorhaube. „Die Landungsseite hat schon ein paar Tage wehgetan, und ich hatte eine Gehirnerschütterung, aber es war noch alles dran.“ Für den Schaden am Auto musste Katrin W. allerdings mit aufkommen, weil sie eine Teilschuld trug. Durch den Unfall ist der fünffachen Mutter klar geworden, wie verletzlich man als Radfahrer ist. „Und dass man schlussendlich immer den Kürzeren zieht – selbst wenn man recht hat.“


Geschichten, die zeigen: Gute Absicherung ist eine Frage der persönlichen Präferenzen
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> Matthias F.: Schwarze Kuh auf schwarzem Grund - und dann ein Knall
> Katrin W.: Mit dem Fahrrad über die Motorhaube
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