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Jennifer Margraf

Was kann mir passieren? - Diebstahl

In der Badehose auf dem leeren Parkplatz.

Einmal in der Woche geht Roland H. vor der Arbeit zum Schwimmen, in den Europasportpark im Berliner Friedrichshain. In der Wettkampfhalle kann er in Ruhe seine Bahnen ziehen. Seine Sporttasche mit den Straßenklamotten, dem Handy und dem Portemonnaie sperrt der Arzt solange in einen Spind. Besser gesagt: sperrte er immer in einen Spind.

Roland H. war 50 Minuten geschwommen und hatte geduscht, als er an dem Morgen zu den Spinden ging – und gleich sah, dass die Blechtür mit seiner Nummer nicht geschlossen war. „Kann es sein, dass ich sie nicht abgesperrt habe“, fragte er sich einen Moment lang. „Aber fast gleichzeitig war mir klar, dass da etwas faul war: Hätte ich den Spind nicht abgesperrt, hätte ich ja nicht das Armband mit dem Schlüssel in der Hand.“

H. zog die Tür langsam auf. Schaute, machte sie wieder zu, schaute noch mal. Verglich die Nummer auf dem Schüssel mit der auf dem Spind. Und langsam dämmerte ihm, dass der Spind aufgebrochen war. Geld, Schlüssel, Telefon, alles weg. „Nicht mal meine Klamotten waren noch da.“

Der nächste Schreck: Das Auto ist weg

In der Badehose ging Roland H. zum Kassenschalter. Die Dame dort gab ihm erst mal ein größeres Handtuch und rief dann die Polizei. Wie er denn ins Schwimmbad gekommen sei, wollten die Beamten wissen, als sie den Fall aufgenommen hatten. Mit dem Auto, hörte er sich sagen – und wusste im selben Moment, dass er jetzt noch ein größeres Problem hatte. „Drei Minuten später stand ich halbnackt, in Badeschlappen und mit zwei uniformierten Polizisten auf dem Parkplatz und zeigte auf die Stelle, wo ich meinen Wagen geparkt hatte. Und die jetzt leer war.“

Die Polizei brachte Roland H. nach Hause und sorgte dafür, dass ein Schlüsseldienst die Wohnung aufmachte, was ja ohne Ausweis nicht geht. „Und dann habe ich gleich mal meine Versicherung angerufen.“ Das Glück war, dass Roland H. vollkaskoversichert ist und sogar eine Kaufpreisentschädigung bei Totaldiebstahl vereinbart hat. „Es war so schon alles schlimm genug“, sagt der Mediziner. „Ich musste meine Ausweise nachmachen lassen, die Wohnungsschlüssel auswechseln usw. Ich mag mir gar nicht ausmalen, dass ich keine Entschädigung für das Auto bekommen hätte.“


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