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CarstenSch

Kündigung meiner UPR nach Unfall ???

Hallo


hatte vor einigen Wochen einen Unfall. Nun könnte es sein, dass ich aus der Unfallversicherung UPR eine Invaliditätsleistung beziehen könnte. Habe eine Ellenbogenfraktur erlitten. Werde den Arm wahrscheinlich nicht mehr voll durchstrecken bzw. beugen können.

Ich möchte nun meine UPR kündigen.


Habe ich ein Sonderkündigungsrecht auf Grund des Unfalls?

Ist es ein Problem, die Versicherung zu kündigen, obwohl ich evtl. noch die Invaliditätsleistung bekommen könnte? Dieses lässt sich ja erst nach 12-15 Monaten klären!!!!!


LG 

Richtige Antwort
2018-11-20T10:22:55Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 11:22 Uhr
Hallo CarstenSch,

ich hoffe, dass Sie sich bei Ihrem Unfall nicht noch mehr weh getan haben. Diese Einschränkung klingt schon sehr schmerzhaft.

Wenn Sie die Unfallversicherung in Anspruch nehmen, besteht kein Sonderkündigungsrecht. Sie können die UBR Versicherung regulär zum Ablauf des Vertrages kündigen, auch wenn die Leistungsprüfung noch in Bearbeitung ist.

Da Sie den Unfall während der Versicherungszeit gemeldet haben, wird grundlegend geprüft, ob und in welcher Höhe eine Leistung möglich ist.
Die nächträgliche Kündigung beeinträchtigt die Leistungsprüfung nicht.

Sollten Sie weitere Fragen zu Ihrer Unfallversicherung haben, stehen Ihnen die Kollegen gerne unter der Rufnummer 0800/4100115 (Mo-Fr. 8-20 Uhr) zur Verfügung.

Beste Grüße
Sebastian

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7 weitere Kommentare
Richtige Antwort
2018-11-20T10:22:55Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 11:22 Uhr
Hallo CarstenSch,

ich hoffe, dass Sie sich bei Ihrem Unfall nicht noch mehr weh getan haben. Diese Einschränkung klingt schon sehr schmerzhaft.

Wenn Sie die Unfallversicherung in Anspruch nehmen, besteht kein Sonderkündigungsrecht. Sie können die UBR Versicherung regulär zum Ablauf des Vertrages kündigen, auch wenn die Leistungsprüfung noch in Bearbeitung ist.

Da Sie den Unfall während der Versicherungszeit gemeldet haben, wird grundlegend geprüft, ob und in welcher Höhe eine Leistung möglich ist.
Die nächträgliche Kündigung beeinträchtigt die Leistungsprüfung nicht.

Sollten Sie weitere Fragen zu Ihrer Unfallversicherung haben, stehen Ihnen die Kollegen gerne unter der Rufnummer 0800/4100115 (Mo-Fr. 8-20 Uhr) zur Verfügung.

Beste Grüße
Sebastian

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2018-11-20T12:59:20Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 13:59 Uhr
Hallo,

die Aussage von Sebastian "Sie können die UBR Versicherung regulär zum Ablauf des Vertrages kündigen, auch wenn die Leistungsprüfung noch in Bearbeitung ist"  ist meiner Meinung nach  n i c h t  richtig.


Meiner Meinung nach können Sie Ihre Unfallversicherung mit Beitragsrückzahlung immer zur jährlichen Hauptfälligkeit mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist kündigen.

Die Frage ist, ob dies wirklich sinnvoll ist.  Falls Sie nämlich noch einen älteren Vertrag haben, könnte es

sein, dass dieser noch mit einem hohen Guthabenzins vesehen ist.


Falls Sie mit dem Gedanken einer Kündigung spielen würde ich mich an Ihrer Stelle zuerst einmal

erkundigen:


- wie hoch ist der Rückkaufswert bei einer Kündigung

- wie hoch ist die beitragsfreie Summe bei einer Stillegung des Vertrages

- wie hoch wird der Vertrag zur Zeit verzinst


LG

Ute   


2018-11-20T13:48:35Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 14:48 Uhr
Hallo Ute,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Mit dem Begriff Ablauf war meinerseits die Hauptfälligkeit gemeint. Sollte es hierzu einem Missverständnis gekommen sein, möchte ich mich dafür entschuldigen.

Beste Grüße
Sebastian
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2018-11-20T15:09:18Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 16:09 Uhr
Hallo

Ich dachte, es gibt die Möglichkeit einer Sonderkündigung, da mir eine Leistung erbracht wird???

So etwas mit erbrachter Leistung und so steht in den ABGs!

Dann sollte doch eine Kündigung zu sofort möglich sein?!

Eine Kündigung zum Ablauf ist nicht interessant !


LG

Carsten



2018-11-20T15:29:32Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 16:29 Uhr
Hallo Carsten,

meiner Meinung nach (als Laie) kannst du die Unfallversicherung ausserordentlich erst dann kündigen,

wenn die Unfallversicherung einen Schaden vollständig reguliert hat.

Bis jetzt wurde ja "nur" ein Unfall gemeldet, und die Versicherung musste noch nichts bezahlen.


Unabhängig davon kannst du den Vertrag aber zur Hauptfälligkeit (nicht zum Ablauf) kündigen, mit

einer Frist von 3 Monaten.

Du kannst aber jetzt schon den Rückkaufswert erhalten, aber davon werden natürlich die ausstehenden  Beiträge bis zur Hauptfälligkeit abgezogen (während dieser Zeit besteht natürlich noch Versicherungsschutz)


LG

Ute 

2018-11-20T15:47:27Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 16:47 Uhr
Hallo

macht es denn Sinn, einen UPR Vertrag beitragsfrei zu stellen?

Was würde dann mit dem angesparten Beiträgen?

Was würde man dann am Ende ausgezahlt bekommen?

Kann man sein Vertrag auch beleihen?


LG 


Carsten

2018-11-20T15:51:07Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 16:51 Uhr
Hallo,

Sebastian vom "Allianz Hilft Team" hat Ihnen in seinem ersten Post eine Tef.-Nr.

genannt.

Rufen Sie doch einfach dort an, und klären alle offenen Fragen dort direkt ab.

Die dortigen Mitarbeiter können in Ihrem Vertrag schauen, und Ihnen dann auch direkt

"die Zahlen" nennen.


LG

Ute   

2018-11-20T16:01:14Z
  • Dienstag, 20.11.2018 um 17:01 Uhr
Hallo CarstenSch,

sobald die Allianz einen Leistungsfall anerkennt und Ihnen ein Abrechnungsschreiben (nach Abschluss des Falles) zusendet, haben Sie ab Zugangsdatum eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.

Eine UBR beitragsfrei zu stellen, ist durchaus sinnvoll. Weshalb? Die Verzinsung bleibt bestehen. Das bis zum Tag der Beitragsfreistellung angesparte Geld wird dann als "einbezahlte Kapitalauszahlung" deklariert. Wenn es dann zur Auszahlung dieses Kapitals kommt, erhalten Sie auch die Gewinnbeteiligung.

Die Beleihung solch einer Versicherung ist möglich. Der Mindestbeiträgt beträgt 1000 EUR, wobei 1000 EUR als Kapital in der UBR drin bleiben müssen. Entscheiden Sie sich für die Beleihung von einem Betrag x, dann wird dieser mit 4,1 % verzinst. Dieser Verzinsungsbeitrag wird zusätzlichen zum normalen Beitrag fällig. Wenn Sie bis zum Ablauf das geliehene Geld nicht zurück gezahlt haben, wird dieses vom Kapital abgezogen. Somit wird die Differenz zum angesparten Kapital abzüglich des Leihwertes gezahlt.

@ Ute danke für Ihre Antwort.

Liebe Grüße,
Lisa
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