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Ahja

Telefonisch zugesagte Kostenerstattung LGR wird nun von der Allianz verweigert

Guten Tag, vor meinem Auslandsaufenthalt in USA habe ich den Tarif LGR über die Allianz abgeschlossen. Leider musste ich diese Versicherung aufgrund einer schweren Verletzung in Anspruch nehmen. Es waren mehrere Untersuchungen usw. notwendig. Vorab wurde von unserer Seite mit der Allianz geklärt, wie die Abrechnung dafür zwischen Arzt bzw. seinem Dienstleister (Röntgen, MRT, Behandlung, OP, Physio) und mir erfolgen kann und wird, da ich das finanziell nicht alles vorstrecken konnte. USA ist auch was das angeht sehr teuer. Aber dafür habe ich ja diese Versicherung rechtzeitig abgeschlossen. Telefonisch wurden mir auf Rückfrage dazu Zusagen von Mitarbeitern der Allianz gegeben, dass man die Abrechnungen zwischen Arzt bzw. dessen Dienstleister oder Hospital und der Allianz direkt über das Büro der Allianz in Kanada vornehmen wird und ich dafür nur meine "Casenummer" beim jeweiligen Arzt nennen solle, damit das klappt und ich also nicht in Vorleistung treten müsse. Als ich dann beim Arzt in USA bei der Anmeldung stand, hat die Dame an der Rezeption wirklich alles unternommen, um mir zu helfen. Sie hat telefoniert und versucht, sich durch zu fragen, damit die direkte Abrechnung zwischen Arzt und Allianz irgendwie funktioniert. Am Ende waren damit ungelogen rund 1,5 Stunden vergangen und das Ergebnis war, dass es nicht so geklappt hat, wie man es mir vorab von der Allianz versichert hatte. Man hatte mir seitens der Allianz sogar vorher telefonisch bestätigt und zugesagt, dass man das Büro in Kanada umgehend informiert, damit es keine Probleme gibt. Ein Anruf von der Dame aus der Arztpraxis zeigte dann aber, dass u.a. in Kanada niemand darüber Bescheid wusste. "Abrechnungstechnische Gründe" sprachen nun doch dagegen. Das wiederum hatte zur Folge, dass ich entweder nicht behandelt worden wäre oder aber hohe Beträge vorstrecken musste. Da ich mit zuviel Bargeld nicht durch die Gegend laufen bzw. fahren wollte, blieb nur die Variante mit Kreditkarte zu bezahlen. Weil, wie oben schon erwähnt, abrechnungstechnische Gründe entgegen der ursprünglichen Zusage der Allianz dazu geführt hatten, dass nicht direkt abgerechnet werden konnte und ich leider doch verauslagen musste, hatte man mir von der Allianz telefonisch die Zusage gegeben, dass die Kreditkartengebühren in Höhe von 1,75% auf die zu zahlenden Beträge ebenfalls erstattet werden. Gesagt, getan. Ich konnte endlich weiter behandelt werden. Allerdings aufgrund der, wegen dieser ganzen Unklarheiten und Telefonate, bereits vergangenen Zeit nicht mehr am selben Tag. Ich musste also einen neuen Termin dafür vereinbaren. Sehr sehr ärgerlich! Insgesamt habe ich dann deshalb vier Beträge mit meiner Kreditkarte bezahlen müssen. Es ging nicht anders! Das waren in Summe 1.500$, die mir später auch von der Allianz erstattet wurden. Darauf die Kosten von 1,75% umgerechnet in € machen ganze 23,82€ aus. Und diesen Betrag will mir die Allianz NICHT wieder gutschreiben, obwohl man mir die telefonische Zusage wie oben beschrieben aufgrund der besonderen Umstände ausnahmsweise gegeben hat. "Diese Leistung sei nicht im Umfang der Versicherung enthalten", heißt es nun plötzlich. Ich muss sagen, dass ich es sehr bedauerlich finde, dass man sich nicht auf solche Zusagen verlassen kann. Das damalige Telefonat habe ich natürlich nicht aufgezeichnet, sondern habe mich auf das gesprochene Wort der Allianz verlassen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ohnehin andere Sorgen. Zwischenzeitlich wurden wegen des deshalb bei mir noch immer offenen Betrages von 23,82€ verschiedene E-Mails geschrieben und Telefonate geführt. Einen Brief dazu habe ich Ende Oktober 2019 von der Sachbearbeiterin auch bereits bekommen, in dem Nachweise über die gezahlten Kreditkartengebühren und deren Höhe gefordert wurden. Diesen Brief habe ich Anfang Januar, als es mir gesundheitlich wieder etwas besser ging, per E-Mail beantwortet und ALLE geforderten Nachweise über 23,82€ erbracht. Das Antwortschreiben darauf vom 18. Januar 2020 sagt dann plötzlich wieder aus, dass "diese Gebühren nicht im Umfang der Versicherung enthalten sind". Beide Schreiben kommen von derselben Sachbearbeiterin! Da frage ich mich, weshalb mit Schreiben aus Oktober überhaupt erst um die Nachweise gebeten und diese angefordert wurden?!
Kurz bevor ich dies hier jetzt schrieb, habe ich noch einen letzten Versuch unternommen und ein letztes Telefonat mit der Allianz darüber geführt. Ich habe versucht, die Angelegenheit um die 23,82€ auf dem kleinen Dienstweg unkompliziert endlich abzuschließen. Die Sachbearbeiterin, die mir die beiden o.g. Briefe geschrieben hat, war heute nicht mehr erreichbar. Also schilderte ich der Dame, die sich stattdessen meldete, den Vorgang. Ich stieß leider auf kein Verständnis und NULL Kulanz. Schließlich, so die Dame der Allianz in dem Telefonat "hätte ich ja nur etwa 200€ für diese Versicherung bezahlt, aber sie zum jetzigen Zeitpunkt schon für über 2.000€ in Anspruch genommen". Sorry, da fiel mir dann wirklich NICHTS mehr zu ein. Ich gebe die Hoffnung jedoch nicht auf, dass der große Allianzkonzern mir wie zugesagt auch noch die 23,82€ erstatten wird! Was muss ich noch dafür tun? Wer bitte kann mir helfen?

Mit freundlichem Gruß
1 Kommentar
2020-02-25T17:55:37Z
  • Dienstag, 25.02.2020 um 18:55 Uhr
Hallo Ahja,

erst einmal hoffe ich, dass Sie auf dem Weg der Genesung sind und bedanke mit für die umfangreiche Schilderung. Dass ich dazu keine Aussage treffen kann, ohne den Sachverhalt im Detail geprüft zu haben, werden Sie sicherlich verstehen.

Daher möchte ich mich um die Klärung kümmern. Dafür senden Sie mir bitte eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und der Vertrags- oder Schadennummer an

allianzhilft.dialog@allianz.de

Nehmen Sie bitte Bezug auf Ihren Usernamen, damit eine schnelle Zuordnung möglich ist. Sobald Ihre Nachricht vorliegt, kümmern wir uns darum.

Beste Grüße und einen schönen Abend
Conny
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