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X-un

Auszahlung der angesparten Riesterrente?

Guten Tag,
Wie verhält es sich, wenn mein ich oder mein Lebensgefährte während der Ansparphase sterben und wir uns gegenseitig als Alleinerben testamentarisch eingesetzt haben? Gewöhnlich wird bei Ehepartnern die Riestereinzahlung vererbt und geht in dessen Riestersparen über. Wie ist es bei einer Lebensgemeinschaft? Fällt die Riesterrente dann in den Nachlass?
2 Kommentare
2019-11-13T16:13:58Z
  • Mittwoch, 13.11.2019 um 17:13 Uhr
Hallo X-un,

gerade bei solch einem Thema muss man natürlich wissen, wie der weitere Werdegang ist. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Lebensgefährten jedoch, dass Sie sich noch lange Zeit nicht ernsthaft damit beschäftigen müssen.

Gerne werde ich bei unseren Spezialisten nachfragen, wie der Ablauf bei diesem Szenario wäre. Sobald mir eine Rückmeldung vorliegt, werde ich diese hier umgehend im Forum veröffentlichen.

Gerne können Sie sich auch direkt bei unseren zuständigen Kollegen informieren. Diese sind unter der Rufnummer 0800/4100104 (Mo.-Fr. 8-20 Uhr) für Sie erreichbar.

Beste Grüße
Sebastian
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2019-11-15T12:21:23Z
  • Freitag, 15.11.2019 um 13:21 Uhr
Hallo X-un,

wir haben bereits eine Rückmeldung vorliegen:

Das Bezugsrecht legt den potentiellen Anspruchsberechtigten bei Eintritt des Leistungsfalls aus der Versicherung fest.
Mit einem Bezugsrecht für den Todesfall können Sie als Versicherungsnehmer entscheiden, wer das Geld im Falle des vorzeitigen Ablebens der versicherten Person erhalten soll. Diese Verfügung gilt in der Ansparphase, sowie auch für ein eventuelles Restguthaben nach Rentenbeginn. Wird das Bezugsrecht "die testamentarischen Erben" verfügt, sind die im Testament als Erben bezeichneten Personen entsprechend den genannten Erbteilen (§ 160 Abs. 2 VVG) bezugsberichtigt. Sofern kein Testament vorhanden ist, fällt die Versicherungsleistung in den Nachlass.
Wichtig: Zu Altersvorsorgeverträgen mit staatlicher Förderung gelten gesonderte gesetzlichen Bestimmungen. Eine zulagenunschädliche Verwendung der Leistung liegt vor, wenn das Altersvorsorgekapital auf einen Altersvorsorgevertrag des überlebenden, nicht dauernd getrennt lebenden und selbst zulageberechtigten Ehegatten bzw. Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft (als Bezugsberechtigter oder Erbe) übertragen oder in eine Hinterbliebenenrente für diesen umgewandelt wird.

Eine Bezugsrechtsverfügung im Todesfall, die nicht auf die folgenden Personen lautet, kann zur Folge haben, dass im Leistungsfall die gewährten Zulagen zurückgezahlt werden und das Restguthaben an die verfügte Person ausgezahlt wird:
• den dann mit der versicherten Person in gültiger Ehe lebenden Ehegatten

• die kindergeldberechtigten Kinder gem. § 32 Abs.3 und 4 S.1 Nr.1-3 EstG

• der Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft

Haben Sie weitere Fragen?

Beste Grüße
Vanessa
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