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peter.schoener.96

Überschüsse im AllianzSchatzbrief Klassik

Kann man die jährlichen Überschüsse aus dem AllianzSchatzbrief Klassik (Einkommen-) steuertechnisch auch jährlich verrechnen bzw. angeben ? Will heißen: kann man sie sich jährlich (falls mehr als 1000 Euro) auszahlen lassen ?

4 Kommentare
2014-05-12T14:29:42Z
  • Montag, 12.05.2014 um 16:29 Uhr
Lieber Herr Schoener,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gern helfe ich Ihnen weiter.

Die Gewinnsumme ist immer und auch mehrmals jährlich auszahlbar.
Hierfür ist jedoch eine Mindestgewinnsumme von 250,00 EUR notwendig.

Wenn Sie genauere Informationen zu Ihrem Vertrag möchten, können Sie sich auch gerne mit Ihrem Vertreter in Verbindung setzten, oder senden Sie uns eine E-Mail mit Ihren Daten an allianzhilft.dialog@allianz.de.

Liebe Grüße, Sven
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2014-05-12T15:17:10Z
  • Montag, 12.05.2014 um 17:17 Uhr
Hallo,

das ist eine interessante Überlegung, die Sie da anstellen! Mit einer jährlichen Entnahme fällt auch die darauf entfallende Kapitalertragsteuer und der Solidaritätszuschlag darauf einmal im Jahr an, und es kann - je nach individuellen Möglichkeiten - eventuell eine Freistellung erfolgen.

Das Modell funktioniert aber nur, wenn das Geld tatsächlich entnommen wird, und dann steht es nicht mehr als Kapital für die weitere Gewinnbeteiligung des Vertrages zur Verfügung. Außerdem ist manches zu beachten: Zum einen muss der Entnahmebetrag mindestens 1.000 Euro betragen, wie Sie schon richtig sagen. Auf den Ertragsanteil dieser Entnahme wird dann jeweils die Steuer berechnet. Falls keine Freistellung von der Kapitalertragsteuer erfolgen kann, macht das Model wenig Sinn, weil dann auch die Steuer aus dem Kapital entnommen werden muss. Zum anderen sehen die Tarifbestimmungen wegen des Aufwandes, der bei einer Entnahme anfällt, eine Gebühr von 15 Euro vor, die dann jährlich anfallen würde.

Wenn der betreffende Schatzbrief auch noch mit einer Mindestlaufzeit von 12 Jahren und einem Mindestendalter von 62 Jahren abgeschlossen wurde, ist bei der individuellen Kalkulation zusätzlich zu berücksichtigen, dass im Falle des regulären Vertragsendes die deutlich günstigere hälftige Versteuerung der Erträge zum Zuge käme.

Mit anderen Worten: Möglich ist vieles, aber ob es sich in jedem Fall rechnet, ist die andere Frage. Dies sollten Sie vorher gut durchdenken und ggf. durchrechnen.
2014-05-12T15:18:25Z
  • Montag, 12.05.2014 um 17:18 Uhr
Verstehe ich das richtig, dass man bei einem Zinsgewinn von z.B. 1600.- Euro (und einem entsprechenden Freibetrag für Verheiratete mit ebenfalls 1600.- Euro in der Einkommensteuer) einen "steuerunschädlichen" Zinsgewinn hat ?
2014-05-12T15:22:51Z
  • Montag, 12.05.2014 um 17:22 Uhr
peter.schoener.96 schrieb:
Verstehe ich das richtig, dass man bei einem Zinsgewinn von z.B. 1600.- Euro (und einem entsprechenden Freibetrag für Verheiratete mit ebenfalls 1600.- Euro in der Einkommensteuer) einen "steuerunschädlichen" Zinsgewinn hat ?


Ja, das wäre dann so. Ich bitte aber um Verständnis, dass ich keine weitergehenden Auskünfte zu individuellen steuerlichen Angelegenheiten geben kann, weil das dann in den Bereich der Steuerberatung geht, was in Deutschland bekanntlich nur Steuerberater dürfen.

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    😄