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SPGC

Private Rentenversicherung für Hinterbliebene?

Hallo, kann ich bei der privaten Rentenversicherung auch bestimmen, dass Hinterbliebene statt der Ausschüttung der gesamten Versicherungssumme diese als monatliche Rente ausbezahlt bekommen?
Richtige Antwort
2020-02-11T11:00:55Z
  • Dienstag, 11.02.2020 um 12:00 Uhr

Hallo SPGC,


Vielen Dank für Ihre Anfrage.


Sie sprechen ein wichtiges Thema zu Lebens- und Rentenversicherungen an, welches viele unserer Kunden beschäftigt.


Gerade bei der Vorsorge für die Hinterbliebenen und das eigene Ableben, handelt es sich um kein leichtes Thema. Umso wichtiger, schnell alle Informationen zu erhalten damit Ihre Wünsche berücksichtigt werden können.


Daher möchte ich etwas näher auf die Bestandteile und die Möglichkeiten einer Absicherung eingehen.
Bei Lebens- und Rentenversicherungen unterscheiden Versicherungen zwischen dem Versicherungsnehmer, der versicherten Person und dem Bezugsberechtigten.


Der Versicherungsnehmer ist der Inhaber eines Vertrages. Der Versicherungsnehmer kann bei der Versicherung Informationen zur Versicherung einholen, die Versicherung kündigen oder beitragsfrei stellen.


Das Risiko einer Versicherung wird auf die versicherte Person abgeschlossen. Im Erlebens- oder Todesfall der versicherten Person kommt die Versicherung zur Auszahlung. 


Zum Bezugsrecht:
Der Versicherungsnehmer kann entscheiden wer das Geld zum Auszahlungstermin (Ablauf der Versicherung) erhalten soll. Ebenfalls entscheidet der Versicherungsnehmer, wer das Geld im Todesfall der versicherten Person erhalten soll. Der Bezugsberechtigte hat dann im Leistungsfall (Ablauftermin bzw. Todesfall) Anspruch auf die Versicherungsleistung. Ganz wichtig: Das Bezugsrecht endet mit dem Ablauf- bzw. Kündigungstermin der Versicherung. Das bedeutet: Verstirbt die versicherte Person nach dem Auszahlungstermin, hast du keine Ansprüche als Bezugsberechtigter auf die Auszahlungssumme.


Auch bei der Auszahlung der Versicherungsleistung im Todesfall wird unterschieden, ob die Leistung während der Vertragslaufzeit (Aufschubdauer) oder im Rentenbezug fällig wird.


Versterben Sie während der Aufschubdauer Ihres Vertrags, zahlen wir die vereinbarte Versicherungsleistung als Kapital an den/die Bezugsberechtigten bzw. die Erben aus. 


In Ihrem Todesfall während des Rentenbezugs erhalten die Begünstigten während der Rentengarantiezeit weiterhin eine Rentenzahlung oder eine einmalige Kapitalzahlung bestehend aus dem vorhandenen Kapital abzüglich der bereits gezahlten Renten. Der bzw. die Anspruchsberechtigten können zum Auszahlungszeitpunkt entscheiden, ob eine Rentenzahlung oder eine einmalige Kapitalzahlung erfolgen soll. Die einmalige Kapitalzahlung kann im Voraus nicht aus dem Vertrag ausgeschlossen werden.


Zusätzlich zur versicherten Todesfallleistung kann eine Hinterbliebenenrente zu vielen unserer Lebens- und Rentenversicherungen mit abgeschlossen werden.


Ihr Anwalt oder ein Notar kann Sie beraten, ob durch ein Testament eine Verwendungsverfügung als regelmäßige Rente nach Fälligkeit der Versicherungsleistung vereinbart werden kann.


Ich hoffe, meine Antwort hilft Ihnen weiter.


Viele Grüße
Angie


Wie hilfreich finden Sie diese Antwort?
2 Kommentare
2020-02-10T19:40:26Z
  • Montag, 10.02.2020 um 20:40 Uhr
Hallo SPGC,

vielen Dank für Ihre interessante Frage.

Gerne erkundige ich mich für Sie bei unseren zuständigen Kollegen von der Lebens- und Rentenversicherung. Sobald ich etwas für Sie in Erfahrung bringen konnte, werde ich mich umgehend mit Ihnen hier in Verbindung setzen.

Viele Grüße
Franzi
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Richtige Antwort
2020-02-11T11:00:55Z
  • Dienstag, 11.02.2020 um 12:00 Uhr

Hallo SPGC,


Vielen Dank für Ihre Anfrage.


Sie sprechen ein wichtiges Thema zu Lebens- und Rentenversicherungen an, welches viele unserer Kunden beschäftigt.


Gerade bei der Vorsorge für die Hinterbliebenen und das eigene Ableben, handelt es sich um kein leichtes Thema. Umso wichtiger, schnell alle Informationen zu erhalten damit Ihre Wünsche berücksichtigt werden können.


Daher möchte ich etwas näher auf die Bestandteile und die Möglichkeiten einer Absicherung eingehen.
Bei Lebens- und Rentenversicherungen unterscheiden Versicherungen zwischen dem Versicherungsnehmer, der versicherten Person und dem Bezugsberechtigten.


Der Versicherungsnehmer ist der Inhaber eines Vertrages. Der Versicherungsnehmer kann bei der Versicherung Informationen zur Versicherung einholen, die Versicherung kündigen oder beitragsfrei stellen.


Das Risiko einer Versicherung wird auf die versicherte Person abgeschlossen. Im Erlebens- oder Todesfall der versicherten Person kommt die Versicherung zur Auszahlung. 


Zum Bezugsrecht:
Der Versicherungsnehmer kann entscheiden wer das Geld zum Auszahlungstermin (Ablauf der Versicherung) erhalten soll. Ebenfalls entscheidet der Versicherungsnehmer, wer das Geld im Todesfall der versicherten Person erhalten soll. Der Bezugsberechtigte hat dann im Leistungsfall (Ablauftermin bzw. Todesfall) Anspruch auf die Versicherungsleistung. Ganz wichtig: Das Bezugsrecht endet mit dem Ablauf- bzw. Kündigungstermin der Versicherung. Das bedeutet: Verstirbt die versicherte Person nach dem Auszahlungstermin, hast du keine Ansprüche als Bezugsberechtigter auf die Auszahlungssumme.


Auch bei der Auszahlung der Versicherungsleistung im Todesfall wird unterschieden, ob die Leistung während der Vertragslaufzeit (Aufschubdauer) oder im Rentenbezug fällig wird.


Versterben Sie während der Aufschubdauer Ihres Vertrags, zahlen wir die vereinbarte Versicherungsleistung als Kapital an den/die Bezugsberechtigten bzw. die Erben aus. 


In Ihrem Todesfall während des Rentenbezugs erhalten die Begünstigten während der Rentengarantiezeit weiterhin eine Rentenzahlung oder eine einmalige Kapitalzahlung bestehend aus dem vorhandenen Kapital abzüglich der bereits gezahlten Renten. Der bzw. die Anspruchsberechtigten können zum Auszahlungszeitpunkt entscheiden, ob eine Rentenzahlung oder eine einmalige Kapitalzahlung erfolgen soll. Die einmalige Kapitalzahlung kann im Voraus nicht aus dem Vertrag ausgeschlossen werden.


Zusätzlich zur versicherten Todesfallleistung kann eine Hinterbliebenenrente zu vielen unserer Lebens- und Rentenversicherungen mit abgeschlossen werden.


Ihr Anwalt oder ein Notar kann Sie beraten, ob durch ein Testament eine Verwendungsverfügung als regelmäßige Rente nach Fälligkeit der Versicherungsleistung vereinbart werden kann.


Ich hoffe, meine Antwort hilft Ihnen weiter.


Viele Grüße
Angie


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