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Jojosmile

Aus der Familienversicherung austreten

Hallo liebe Community!


Ich habe mich dazu entschieden hier zu fragen da ich online kaum etwas zu dem Thema finde.

Nun habe ich einen Werkstudentenjob bekommen und muss mir eine eigene Versicherung zulegen.

Momentan bin ich jedoch noch bei der PKV meiner Mutter familienversichert. Muss ich der Allianz selber den Austritt mitteilen oder tut meine neue Krankenkasse das für mich? Wie lange dauert das Austreten?


Danke schon einmal für die Hilfe!


Grüße,

Jennifer

Richtige Antwort
2020-01-08T07:46:08Z
  • Mittwoch, 08.01.2020 um 08:46 Uhr

Hallo Jojosmile,


es ist immer spannend, wenn ein neuer Lebensabschnitt beginnt.


Dazu habe ich mich für Sie schlau gemacht und folgende Informationen erhalten.


Variante 1

Sollten Sie sich gesetzlich über Ihren Arbeitgeber versichern, so bedarf es einer schriftlichen Mitteilung. Diese muss sowohl von Ihrer Mutter als Versicherungsnehmer und Ihnen als versicherte Person unterzeichnet werden. Zusätzlich wird eine Bescheinigung von der neuen Krankenkasse benötigt. Diese erhalten Sie auf Nachfrage von der neuen Krankenkasse per Post.

Ihre Mitgliedschaft über die private Krankenversicherung für die Mutter endet dann ab dem Datum, wo Sie sich gesetzlich versichert haben.


Variante 2

Sollten Sie weiterhin privat versichert bleiben und lediglich den Versicherer wechseln wollen, bedarf es auch hier eine schriftliche Mitteilung. Die Kündigung muss dann auch von Ihrer Mutter als Versicherungsnehmer und von Ihnen als versicherte Person unterschrieben werden.

Diese Kündigung ist zum 31.12. eines jeden Jahres möglich, sofern die Kündigung bis zum 30.9. eingegangen ist.



Die Mitteilung oder die Kündigung kann auf unterschiedliche Weise eingesandt werden.


Für weitere Fragen erreichen Sie die Kollegen der Vertragsabteilung unter der kostenfreien Servicenummer 0800/41 00 109 von Montag bis Freitag 8-20 Uhr.


Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft
Beste Grüße
Jasmin
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4 weitere Kommentare
Richtige Antwort
2020-01-08T07:46:08Z
  • Mittwoch, 08.01.2020 um 08:46 Uhr

Hallo Jojosmile,


es ist immer spannend, wenn ein neuer Lebensabschnitt beginnt.


Dazu habe ich mich für Sie schlau gemacht und folgende Informationen erhalten.


Variante 1

Sollten Sie sich gesetzlich über Ihren Arbeitgeber versichern, so bedarf es einer schriftlichen Mitteilung. Diese muss sowohl von Ihrer Mutter als Versicherungsnehmer und Ihnen als versicherte Person unterzeichnet werden. Zusätzlich wird eine Bescheinigung von der neuen Krankenkasse benötigt. Diese erhalten Sie auf Nachfrage von der neuen Krankenkasse per Post.

Ihre Mitgliedschaft über die private Krankenversicherung für die Mutter endet dann ab dem Datum, wo Sie sich gesetzlich versichert haben.


Variante 2

Sollten Sie weiterhin privat versichert bleiben und lediglich den Versicherer wechseln wollen, bedarf es auch hier eine schriftliche Mitteilung. Die Kündigung muss dann auch von Ihrer Mutter als Versicherungsnehmer und von Ihnen als versicherte Person unterschrieben werden.

Diese Kündigung ist zum 31.12. eines jeden Jahres möglich, sofern die Kündigung bis zum 30.9. eingegangen ist.



Die Mitteilung oder die Kündigung kann auf unterschiedliche Weise eingesandt werden.


Für weitere Fragen erreichen Sie die Kollegen der Vertragsabteilung unter der kostenfreien Servicenummer 0800/41 00 109 von Montag bis Freitag 8-20 Uhr.


Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft
Beste Grüße
Jasmin
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2020-01-24T12:37:02Z
  • Freitag, 24.01.2020 um 13:37 Uhr
Hallo,


Jennifer noch einmal hier!


Danke für die Antwort Jasmine, aber ich wollte noch einmal mitteilen wie sich mein Problem gelöst hat. Ich sollte meine Frage beim nächsten Mal genauer stellen. 😅

Ich hab mich jetzt quer durch Beihilfe, Familienkasse und Allianz durchtelefoniert und mitgeteilt bekommen, dass ich doch gar nicht meine Krankenkasse wechseln brauche.


Da ich Student im 1. Studium, unter 25 bin und unter 20 Wochenstunden während der Vorlesungszeit arbeite, entsteht für mich kein Problem bei allen drei.


Das einzige was ich jetzt noch Fragen möchte ist, ob es bei der Allianz irgendwelche Einkommensgrenzen bezüglich meiner Situation gibt?

Danke schon einmal für die Antwort!


Grüße,

Jennifer

2020-01-24T17:31:10Z
  • Freitag, 24.01.2020 um 18:31 Uhr
Hallo Jojosmile,

da es doch gewisse Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung gibt, werde ich mich bei unseren Experten hier im Haus schlau machen. Sobald ich eine Rückmeldung erhalten habe, komme ich hier wieder auf Sie zu.

Und keine Angst bzgl. der Fragestellung. Bürokratie und "Versicherungsdeutsch" sind doch das ein oder andere Mal auch für "Alteingessene" schwere Kost

Liebe Grüße und vielen Dank für Ihre Geduld
Sven
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2020-01-25T11:31:43Z
  • Samstag, 25.01.2020 um 12:31 Uhr
Hallo Jojosmile,

wie versprochen melden wir uns mit einer Rückmeldung der Kollegen zurück:

Die Höhe des Einkommens ist für die private Krankenversicherung nicht entscheidend und auch nicht relevant. Sie sollten nur nicht regelmäßig 20 Stunden pro Woche während des Semesters überschreiten. Davon ausgenommen sind Wochenend- oder Nachtzeiten, die hier nicht in die 20 Stundengrenze fallen.

Hintergrund der Regelung ist, dass das Studium weiterhin, zeitlich, im Mittelpunkt stehen soll und bei einer angenommen 40-Stunden-Woche mindestens die Hälfte dieser Zeit für das Studium verwendet werden soll.

In den Semesterferien gilt die Begrenzung der Stundenanzahl nicht.

Bei Überschreiten der 20 Stundengrenze pro Woche werden Sie krankenversicherungspflichtig und wie ein Angestellter in den Sozialversicherungen geführt.

Hilft Ihnen das weiter?

Beste Grüße
Vanessa
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2020-02-05T21:12:11Z
  • Mittwoch, 05.02.2020 um 22:12 Uhr
Hallo Vanessa,

Danke für die Antwort!

Genau diese Antwort hatte ich anfangs gesucht. Nun wollte ich nur noch einmal sicher gehen, ob die Allianz diesbezüglich irgendwelche Einschränkungen hat (da es bei manch anderen der Fall ist laut Auskunft bei einer Freundin).

Wenn es so ist dann ist es auch nicht schlimm.

Freundliche Grüße,
Jennifer

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