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René.

Tagesablauf: Der Pflege-Alltag von Heike F. und ihrer Mutter

Viel Zeit für sich, ihren Mann oder Freunde hat Heike F., 47 Jahre, nicht. Seit 7 Jahren betreut sie ihre kranke Mutter Grete F., 83 Jahre und Pflegestufe I. Trotz der Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes nimmt die Pflege den größten Raum in Heikes Leben ein. Aber in ein Heim geben möchte sie ihre Mutter nicht. So lange es geht, will sie sich selbst um sie kümmern. Und dank eines gut strukturierten Tagesplans funktioniert das auch:

7.30 Uhr Der Pflegedienst kommt, hilft Grete F. bei der Morgentoilette und bringt ihr das Frühstück.

9.00 Uhr Die Krankenschwester kommt und verbringt mit Grete F. den Vormittag. Oft singen sie, gehen spazieren oder schauen gemeinsam fern. Wenn Grete F. einen guten Tag hat, spielen sie Rommeé oder schauen alte Fotos an. Wenn ein Arzttermin ansteht, begleitet die Schwester Grete F. dorthin.

12.00 Uhr Heike F. kommt in ihrer Mittagspause vorbei und wärmt das Mittagessen auf, das sie am Abend zuvor gekocht hat. Anschließend essen sie zusammen. Die Schwester hat währenddessen eine Stunde Mittagspause.

13.00 Uhr Während Grete F. einen Mittagsschlaf macht, bespricht Heike F. mit der Schwester Organisatorisches oder eventuelle Probleme.

13.30 Uhr Heike F. fährt zurück zur Arbeit, und die Schwester bleibt bei Grete F.

14.30 Uhr Nach dem Kaffeetrinken bringt die Schwester Grete F. zweimal pro Woche zu einer Beschäftigungstherapie für Demenzkranke. Einmal im Monat gibt es außerdem ein Kaffeetrinken von der Gemeinde, an dem Grete F. schon seit vielen Jahren teilnimmt. Liegt nichts an, beschäftigen sie sich gemeinsam.

 

17.00 Uhr Heike F. kommt von der Arbeit direkt zu ihrer Mutter und löst die Schwester ab. Während Grete F. fernsieht, räumt Heike F. die Wohnung auf und kocht das Mittagessen für den nächsten Tag. Einkäufe für die Mutter erledigt sie meist samstags.

18.30 Uhr Grete und Heike F. essen gemeinsam zu Abend. Manchmal kommt auch Heikes Mann dazu. Anschließend versucht Heike F. noch eine Stunde in Ruhe mit ihrer Mutter zu verbringen, mit ihr zu sprechen oder zu spielen.

20.30 Uhr Heike F. hilft ihrer Mutter bei der Abendtoilette und bringt sie ins Bett.

21.00 Uhr Heike F. fährt nach Hause und hat jetzt noch etwas Zeit für sich und ihren Mann. 

 

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