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lassefonus

BU-Versicherung und Krankenakten?

Sehr geehrte Damen und Herren, 


ich bin 29 Jahre alt und möchte eine BU-Versicherung abzuschließen. Aber ich bin in einem anderen EU-Land geboren und ich habe dort gewohnt bis ich in September 2018 nach Deutschland umzog. 


Damit habe ich in Deutschland nur Krankenakte ab September 2018. Ist das problematisch, wenn ich in der Zukunft Leistungen aus meiner BU-Versicherung in Anspruch nehmen will? Wie läuft die Prozedur mit den Krankenakten? 

Richtige Antwort
2019-09-02T11:53:59Z
  • Montag, 02.09.2019 um 13:53 Uhr
Hallo lassefonus,

von unseren zuständigen Kollegen erhielt ich folgende Rückmeldung für Sie.

In der Regel benötigen wir bei Vertragsabschluss keine "Krankenakte". Sie müssen bei Antragsstellung alle Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand, Arbeit und Hobbies wahrheitsgemäß beantworten. Je nach Höhe kann es sein, dass noch Untersuchungen notwendig sind. Diese können dann aber bei einem deutschen Arzt durchgeführt werden.

Sollten in der Vergangenheit schwerere Erkrankungen oder Krankenhausaufenthalte stattgefunden haben, sind Sie als Antragssteller verpflichtet uns diese Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Können Sie dies nicht erbringen, lehnen wir den Antrag ab.

Ihre Versicherbarkeit können Sie übrigens unter https://www.allianz.de/vorsorge/berufsunfaehigkeitsversicherung/#vorerkrankung anonym prüfen.

Im Leistungsfall werden dann, je nach Erkrankung, verschiedene Untersuchungen und Tests notwendig. Ihre bisherige Krankengeschichte spielt für unsere Entscheidung keine Rolle. Wichtig ist nur, ob Sie mit Ihrer dann vorliegenden Erkrankung noch arbeiten können oder nicht.

Gerne können Sie unsere Spezialisten auch unter 0800 4 720 115 kontaktieren und weitere Fragen zur Antragsstellung klären.

Viele Grüße und einen schönen Tag
Franzi
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3 weitere Kommentare
2019-09-02T06:33:34Z
  • Montag, 02.09.2019 um 08:33 Uhr
Hallo lassefonus,

vielen Dank für Ihre interessante Anfrage und Ihr Interesse an einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Berufsunfähigkeit ist eines der größten existenziellen Lebensrisiken: Falls Sie berufsunfähig erkranken und Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, entstehen meist finanzielle Engpässe – die gesetzliche Erwerbsminderungsrente bietet da keinen ausreichenden Schutz.

Deshalb ist es besser sich frühzeitig abzusichern, um für den Fall der Fälle vorzusorgen.

Gerne möchte ich unsere Spezialisten von der Lebens- und Rentenversicherung hinzuziehen, um Ihnen eine eindeutige Rückantwort auf diese zu geben. Sobald mir eine Rückmeldung von unseren zuständigen Kollegen vorliegt, werde ich mich umgehend hier mit Ihnen in Verbindung setzen.

Sollten zwischenzeitlich weitere Fragen entstehen, scheuen Sie sich nicht diese hier zu stellen oder wenden Sie sich direkt an unsere zuständigen Kollegen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4100 104, Mo. - Fr.: 8 -20 Uhr.

Viele Grüße
Franzi
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Richtige Antwort
2019-09-02T11:53:59Z
  • Montag, 02.09.2019 um 13:53 Uhr
Hallo lassefonus,

von unseren zuständigen Kollegen erhielt ich folgende Rückmeldung für Sie.

In der Regel benötigen wir bei Vertragsabschluss keine "Krankenakte". Sie müssen bei Antragsstellung alle Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand, Arbeit und Hobbies wahrheitsgemäß beantworten. Je nach Höhe kann es sein, dass noch Untersuchungen notwendig sind. Diese können dann aber bei einem deutschen Arzt durchgeführt werden.

Sollten in der Vergangenheit schwerere Erkrankungen oder Krankenhausaufenthalte stattgefunden haben, sind Sie als Antragssteller verpflichtet uns diese Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Können Sie dies nicht erbringen, lehnen wir den Antrag ab.

Ihre Versicherbarkeit können Sie übrigens unter https://www.allianz.de/vorsorge/berufsunfaehigkeitsversicherung/#vorerkrankung anonym prüfen.

Im Leistungsfall werden dann, je nach Erkrankung, verschiedene Untersuchungen und Tests notwendig. Ihre bisherige Krankengeschichte spielt für unsere Entscheidung keine Rolle. Wichtig ist nur, ob Sie mit Ihrer dann vorliegenden Erkrankung noch arbeiten können oder nicht.

Gerne können Sie unsere Spezialisten auch unter 0800 4 720 115 kontaktieren und weitere Fragen zur Antragsstellung klären.

Viele Grüße und einen schönen Tag
Franzi
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2019-09-02T16:24:35Z
  • Montag, 02.09.2019 um 18:24 Uhr
Guten Tag,

danke für die Antwort, 


Aber ich verstehe die Antwort nicht genau. 

Wenn ich in der Zukunft Leistungen aus meiner BU-Versicherung in Anspruch nehmen will, dann fordern  Sie keine Krankenakte, Arztbriefe usw., richtig verstanden?

 

Aber dann widersprechen Sie selbst? Hier 2 Sätze die Sie geschrieben haben:


1)  "Sollten in der Vergangenheit schwerere Erkrankungen oder Krankenhausaufenthalte stattgefunden haben, sind Sie als Antragssteller verpflichtet uns diese Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Können Sie dies nicht erbringen, lehnen wir den Antrag ab.


2) Ihre bisherige Krankengeschichte spielt für unsere Entscheidung keine Rolle. Wichtig ist nur, ob Sie mit Ihrer dann vorliegenden Erkrankung noch arbeiten können oder nicht.


Laut 1) heisst es, dass die Krankenakte angefordert werden, wenn ich Leistungen  in Anspruch nehmen will. Also wenn ich Anspruch beantrage und keine Krankenakte zur Verfügung stelle, dann verliere ich alle Beiträge bis dahin und der Antrag wird abgelehnt. 

Und muss ich dann auch die Unterlagen aus dem Ausland zur Verfügung stellen? Oder ist es nur im Inland?  


Laut 2)  heisst es, dass Vorerkrankungen egal sind. Aber warum bin ich dann verpflichtet diese Unterlagen (Krankenakten) zur Verfügung zu stellen? Und warum gibt es dann überhaupt diese Fragen  zum aktuellen Gesundheitszustand bei der Antragsstellung?


Ich möchte nur sicher sein, dass die Leistung bezahlt wird. Ich möchte nicht jahrelang für Nichts zu bezahlen, weil die Leistung abgelehnt wird. 

2019-09-03T12:07:00Z
  • Dienstag, 03.09.2019 um 14:07 Uhr

Hallo lassefonus,

soeben haben wir eine Rückmeldung von den zuständigen Kollegen erhalten.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen:


  • einerseits der Antragsstellung. Bei der Antragsstellung müssen Sie Ihre bisherigen Erkrankungen (soweit von uns gefordert) angeben. Können Sie dies nicht, lehnen wir den Antrag ab und es kommt nicht zum Abschluss eines Vertrages.

  • und andererseits der Leistungsprüfung, also dem Prüfen ob Ansprüche aus Ihrer dann bestehenden BU-Rentenversicherung von uns geleistet werden können. Sobald Sie Ansprüche geltend machen möchten, ist dann die jeweilige Erkrankung relevant unter der Sie zu diesem Zeitpunkt  (neu) leiden. Hier werden dann ggf. Untersuchungen notwendig damit wir einschätzen können ob, und in welchem Umfang, Sie Ihrer dann ausgeübten beruflichen Tätigkeit nachgehen können.

    Hier kann es unter Umständen dazu kommen, dass unsere Leistungsprüfer Unterlagen anfordern um Ihre bisherige Krankengeschichte prüfen.

    Um das Ganze nochmals zusammenfassen: Ihre Vorerkrankungen spielen vor allem bei Abschluss des Vertrages eine Rolle. Bei der Leistungsprüfung in erster Linie Ihre neue Erkrankung die dann ggf. zur Leistung einer Berufsunfähigkeitsrente nach unseren Bedingungen führt.

Die Fragen nach Ihren Vorerkrankungen stellen wir, um Ihre individuelles Risiko und Ihre Versicherbarkeit zu prüfen. Vorerkrankungen können unter Umständen das Risiko erhöhen, dass Sie während der Vertragslaufzeit berufsunfähig werden und somit Einfluss auf den Preis haben.

Um die monatlichen Beiträge für alle unsere Kunden auf einem erträglichen Niveau zu halten, müssen wir das Risiko für  jeden Kunden individuell einschätzen und daher auch Kunden unter Umständen ablehnen.


Die Richtigkeit Ihrer Angaben bei Antragsstellung ist wichtig, da wir ggf. Leistungen ablehnen oder reduzieren können wenn bei der Leistungsprüfung herauskommt, dass keine wahrheitsgemäßen Angaben gemacht wurden ("vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung").

Gerne können Sie uns auch unter der in meiner vorherigen Antwort mitgeteilten Nummer kontaktieren.


Beste Grüße

Sebastian



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