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Ute

Maximale Höhe des Riesterbeitrages

Guten Tag,
ich habe bei Ihnen eine Riester-Rente und zahle den Höchstbeitrag in Höhe von 2.100,- abzüglich
154,- Grundzulage ein, also 1.946,- €. Ich bin unmittelbar förderberechtigt.
Mein Ehemann ist mittelbar förderberechtigt, und zahlt die 60,- Sockelbeitrag ein, und erhält ebenfalls die
154,- Grundzulage pro Jahr.
Jedes Jahr werde ich von Ihnen angeschrieben. In dem Text steht: Die Summe aus Ihren gezahlten Beiträgen und der erhaltenen staatlichen Zulagen übersteigt den nach §10a Abs. 1 ESTG geförderten Höchstbeitrag.
Sie erstatten mir dann jedes Mal 154,- € auf mein Konto.
Wie kann das sein, da ich ja nur 1946,- € überweise?

LG
Ute
Richtige Antwort
2017-05-18T12:20:34Z
  • Donnerstag, 18.05.2017 um 14:20 Uhr

Hallo Ute,

vielen Dank für Ihre interessante Frage.

Sie haben vollkommen Recht. Anspruch auf die vollen staatlichen Zulagen in der Riester-Rente hat jede Person, die in der deutschen Rentenversicherung bzw. in einer der Rentenversicherung gleichgestellten Alterskasse pflichtversichert ist und 4,0% Prozent des Vorjahreseinkommens in die Riester-Rente einzahlt und somit als unmittelbar zulageberechtigt gilt.

Dabei wird die Höhe Ihrer jährlich zu zahlenden Beiträge anhand Ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr berechnet. Dabei können Sie die Grundzulage in Höhe von 154 Euro (ggf. die Kinderzulage, bei Kindern die vor 2008 geboren sind: 185 Euro, bei Kindern die nach 2008 geboren sind 300 Euro) und die Grundzulage Ihres mittelbaren Ehegatten in Höhe von 154 Euro von Ihrem zu zahlenden Beitrag abziehen. Der maximal mögliche Einzahlungsbetrag inklusive aller Zulagen beträgt jährlich 2.100 Euro.

Durch Ihren jährlichen Einzahlungsbetrag von 1.946 Euro, wird Ihre Riester-Rente durch Ihre Grundzulage und die Grundzulage Ihres mittelbaren Ehegatten überspart und Sie erhalten den übersparten Betrag in Höhe einer Grundzulage von 154 Euro zurück überwiesen.

Durch die Minderung Ihres Beitrages um 154 Euro können Sie das jährliche übersparen Ihrer Riester-Rente verhindern.

Bitte beachten Sie, dass die Grundzulage Ihres Ehegatten nur so lange von Ihrem Beitrag zum Abzug gebracht werden kann, wie eine mittelbare Zulageberechtigung besteht und Ihr Ehemann seinen eigenen Riester-Vertrag mit mindestens 60 Euro jährlich bespart.

Ich hoffe, meine Informationen helfen Ihnen weiter.

Viele Grüße,
Angie

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4 Kommentare
2017-05-18T11:41:26Z
  • Donnerstag, 18.05.2017 um 13:41 Uhr
Hallo Ute,

ich habe Ihre Anfrage direkt an unsere Spezialisten weitergleitet und Sie werden in Kürze eine Rückmeldung erhalten.

Zwischenzeitlich halten wir ein Auge auf der Sache.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel
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Richtige Antwort
2017-05-18T12:20:34Z
  • Donnerstag, 18.05.2017 um 14:20 Uhr

Hallo Ute,

vielen Dank für Ihre interessante Frage.

Sie haben vollkommen Recht. Anspruch auf die vollen staatlichen Zulagen in der Riester-Rente hat jede Person, die in der deutschen Rentenversicherung bzw. in einer der Rentenversicherung gleichgestellten Alterskasse pflichtversichert ist und 4,0% Prozent des Vorjahreseinkommens in die Riester-Rente einzahlt und somit als unmittelbar zulageberechtigt gilt.

Dabei wird die Höhe Ihrer jährlich zu zahlenden Beiträge anhand Ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr berechnet. Dabei können Sie die Grundzulage in Höhe von 154 Euro (ggf. die Kinderzulage, bei Kindern die vor 2008 geboren sind: 185 Euro, bei Kindern die nach 2008 geboren sind 300 Euro) und die Grundzulage Ihres mittelbaren Ehegatten in Höhe von 154 Euro von Ihrem zu zahlenden Beitrag abziehen. Der maximal mögliche Einzahlungsbetrag inklusive aller Zulagen beträgt jährlich 2.100 Euro.

Durch Ihren jährlichen Einzahlungsbetrag von 1.946 Euro, wird Ihre Riester-Rente durch Ihre Grundzulage und die Grundzulage Ihres mittelbaren Ehegatten überspart und Sie erhalten den übersparten Betrag in Höhe einer Grundzulage von 154 Euro zurück überwiesen.

Durch die Minderung Ihres Beitrages um 154 Euro können Sie das jährliche übersparen Ihrer Riester-Rente verhindern.

Bitte beachten Sie, dass die Grundzulage Ihres Ehegatten nur so lange von Ihrem Beitrag zum Abzug gebracht werden kann, wie eine mittelbare Zulageberechtigung besteht und Ihr Ehemann seinen eigenen Riester-Vertrag mit mindestens 60 Euro jährlich bespart.

Ich hoffe, meine Informationen helfen Ihnen weiter.

Viele Grüße,
Angie

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2017-05-18T12:29:53Z
  • Donnerstag, 18.05.2017 um 14:29 Uhr
Hallo Angie,
vielen Dank für die ausführliche Auskunft. Das bedeutet also, solange mein Ehemann
mittelbar zulageberechtigt ist, kann ich meinen Jahresbeitrag auf 1.792,- € reduzieren
(2100,- minus 2 x 154,-), da eine höhere Einzahlung ja nicht möglich ist.
Uns war nicht bekannt, dass wir die 154,- Zulage meines Mannes auch zum Abzug
bringen müssen. 

LG
Ute 
2017-05-18T12:45:58Z
  • Donnerstag, 18.05.2017 um 14:45 Uhr
Hallo Ute,

Sie haben vollkommen Recht. Durch die Herabsetzung Ihres Beitrages auf 1.792 Euro jährlich können Sie die Rückzahlung jährlich umgehen.

Gerne können Sie mir Ihre Versicherungsnummer an allianzhilft.dialog@allianz.de senden. Ich kann die Umstellung dann zum nächsten Beitragszahlungstermin für Sie veranlassen.

Viele Grüße,
Angie

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