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Volker Herrmann

Haftung bei Unfall durch Werbeanhänger

Guten Tag. Aufgrund eines Telefonates mit einem Landratsamt ergeben sich aktuell folgende Fragen:

1.) Würde die Allianz bei einem Unfall den entstandenen Schaden begleichen, der dadurch entsteht, dass ein Verkehrsteilnehmer einen Unfall mit einem Dritten verursacht und als Grund angibt, er sei durch einen ind er Nähe befindlichen und abgestellten Werbeanhänger abgelenkt worden?

2.) Ist überhaupt eine Haftung seitens des Halters gegeben?

Folgende 2 optionale Umstände bitten wir zu beantworten:

a) Eine Genehmigung zum Abstellen des Anhängers liegt nicht vor
b) Eine Genehmigung zum Abstellen des Anhängers liegt vor

Grundannahme: Der Anhänger ist zum Zeitpunkt des Eintritts versichert und zugelassen.

Vielen Dank
Richtige Antwort
2016-08-31T16:01:48Z
  • Mittwoch, 31.08.2016 um 18:01 Uhr
Lieber Herr Herrmann,

allgemein muss im Einzelfall geprüft werden, ob ein Verschulden durch eine Verkehrsbeeinträchtigung vorliegt.

In einem solchen Fall klären meine zuständigen Kollegen von KFZ-Schaden die Schuldfrage.
Sollte es zu einem solchen Fall kommen, hat Ihnen mein Kollege Sven die Rufnummer bereits mitgeteilt.

Allgemein besagt die StVO lt. § 33 Verkehrsbeeinträchtigungen:

„(1) verboten ist
1. der Betrieb von Lautsprechern,
2. das Anbieten von Waren und Leistungen aller Art auf der Straße,
3. außerhalb geschlossener Ortschaften jede Werbung und Propaganda durch Bild, Schrift, Licht oder Ton,

wenn dadurch am Verkehr Teilnehmende in einer den Verkehr gefährdenden oder erschwerenden Weise abgelenkt oder belästigt werden können. Auch durch innerörtliche Werbung und Propaganda darf der Verkehr außerhalb geschlossener Ortschaften nicht in solcher Weise gestört werden.“

Sollte dies nicht der Fall sein, kann von einem Eigenverschulden des abgelenkten Fahrers gesprochen werden. Da die Haftung aufgrund der Betriebsgefahr des eigenen Autos besteht.

Ich wünsche Ihnen Allzeit eine gute Fahrt und einen schönen Abend.

Liebe Grüße

Sarah
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2 weitere Kommentare
2016-08-31T12:18:11Z
  • Mittwoch, 31.08.2016 um 14:18 Uhr
Guten Tag Herr Herrmann,

ich gehe davon aus, dass der Schaden bereits gemeldet ist? Laut Ihrer Schilderung ist es ein Haftpflichtschaden. In wie weit welcher Verkehrsteilnehmer eine Teilschuld bekommt, können wir hier im Forum nicht beurteilen. Hierfür haben wir unsere Kollegen in der KFZ- Schadenabteilung unter der 0800/4100102 (Mo-Fr 8-20 Uhr), da jeder Schaden einzeln betrachtet und bearbeitet wird.

Der Schaden ist noch nicht gemeldet? Dann können Sie sich als Versicherungsnehmer oder Geschädigter ebenfalls an die von mir genannte Rufnummer oder an die Mitarbeiter vom Schadendirektruf unter der 0800/11223344 (7 Tage/ 24 Stunden) wenden.

Sollte die Schuldfrage unklar sein und Sie benötigen rechtliche Unterstützung (Voraussetzung ist eine Rechtsschutzversicherung bei der Allianz) wenden Sie sich an meine Kollegen in der Rechtsschutzschadenabteilung unter der 0800/1122555 (7 Tage/ 24 Stunden).

Konnte ich Ihnen einige Wege aufzeigen? Wenn nicht kommen Sie einfach wieder auf uns zu.

Liebe Grüße

Sven
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2016-08-31T13:49:19Z
  • Mittwoch, 31.08.2016 um 15:49 Uhr
Hallo,

und danke für die Antwort. Es ist kein Schaden eingetreten. Die Frage kam nur aufgrund eines Telefonates mit dem Landratsamt auf und ist rein hypotetisch.

Dennoch wurde sie leider nich nicht beantwortet. Können Sie mir mitteilen, ob die Versicherung eintritt, wenn in einem solchen Fall als Grund des Unfalls der Hänger ermittelt werden würde. Dies ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber wir wollen dies rein in der Theorie geklärt haben.

Viele Grüße
Volker Herrmann
Richtige Antwort
2016-08-31T16:01:48Z
  • Mittwoch, 31.08.2016 um 18:01 Uhr
Lieber Herr Herrmann,

allgemein muss im Einzelfall geprüft werden, ob ein Verschulden durch eine Verkehrsbeeinträchtigung vorliegt.

In einem solchen Fall klären meine zuständigen Kollegen von KFZ-Schaden die Schuldfrage.
Sollte es zu einem solchen Fall kommen, hat Ihnen mein Kollege Sven die Rufnummer bereits mitgeteilt.

Allgemein besagt die StVO lt. § 33 Verkehrsbeeinträchtigungen:

„(1) verboten ist
1. der Betrieb von Lautsprechern,
2. das Anbieten von Waren und Leistungen aller Art auf der Straße,
3. außerhalb geschlossener Ortschaften jede Werbung und Propaganda durch Bild, Schrift, Licht oder Ton,

wenn dadurch am Verkehr Teilnehmende in einer den Verkehr gefährdenden oder erschwerenden Weise abgelenkt oder belästigt werden können. Auch durch innerörtliche Werbung und Propaganda darf der Verkehr außerhalb geschlossener Ortschaften nicht in solcher Weise gestört werden.“

Sollte dies nicht der Fall sein, kann von einem Eigenverschulden des abgelenkten Fahrers gesprochen werden. Da die Haftung aufgrund der Betriebsgefahr des eigenen Autos besteht.

Ich wünsche Ihnen Allzeit eine gute Fahrt und einen schönen Abend.

Liebe Grüße

Sarah
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