Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern.
Mit dem Klick auf „Zustimmen“ willigen Sie ein, dass das Matomo Cookie zur Analyse des Datenaufkommens gesetzt wird. Aufgenommene personenbezogene Daten werden anonymisiert gespeichert. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Ablehnen Bestätigen
Wissen

Die Fragen stellen sich aus dem nachfolgendem Text

Ich war bis zu meiner Berufsunfähigkeitsschreibung Generalvertreter der Allianz.
Gestern traf ich einen ehemaligen Kunden, der mit seinem Problem jedoch nicht offiziell vorstellig werden möchte.
Sein Arzt will ihn aus medizinischen Gründen (Verdacht auf Epilepsie, medikamentös entsprechend eingestellt) ein befristetes Fahrverbot aussprechen. Der Führerschein wird ihm jedoch nicht abgenommen. Er sei jedoch wegen Arztbesuchen auf sein Auto angewiesen.

1. Wie sieht es mit H- und VK-Versicherung aus , wenn er in diesen Ausnahmefällen sein Auto trotzdem nutze.
2. Wird bei einem eventuellem Unfall nur der Versicherungsschutz versagt, wenn ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Unfallereignis und seiner Erkrankung besteht.
3. Besteht bei einem Unfall wegen Mißachtung der Vorfahrt aus Unachtsamkeit trotzdem Versicherungsschutz in der H- und VK-Versicherung.
4. Mit welchen Regressforderungen habe er zu rechnen, wenn der Versicherungsschutz versagt wird.

2 Kommentare
2016-01-26T10:31:26Z
  • Dienstag, 26.01.2016 um 11:31 Uhr
Guten Tag Wissen,

gerne möchte ich weiterhelfen.

Ich bitte um einen kleinen Moment Geduld um mich schnell schlau zu machen. Sobald ich eine Antwort habe melde ich mich erneut bei Ihnen.

Liebe Grüße
Ines
Wie hilfreich finden Sie diese Antwort?
2016-01-26T11:07:58Z
  • Dienstag, 26.01.2016 um 12:07 Uhr
Hallo Wissen,

da bin ich wieder, danke fürs Warten.

Wenn bei Ihrem ehemaligen Kunden der Verdacht auf Epilepsie festgestellt wurde und ihm durch seinen behandelnden Arzt ein befristetes Fahrverbot ausgesprochen wurde, sollte er dieses einhalten.

Bei einer Nichteinhaltung handelt er fahrlässig, er gefährdet ja nicht nur sich sondern, auch leider alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Ein epileptischer Anfall ist nicht vorhersehbar, er löst spontan einen Krampfanfall aus.
Durch synchrone Entladungen von Neuronengruppen im Gehirn, treten plötzliche unwillkürliche stereotype Verhaltens- oder Befindensstörungen auf.

Sollte er sein Fahrzeug trotzdem nutzen und es zu einem Autounfall kommen, wird der entstandene Schaden, wie jeder andere KFZ Schadensfall; durch die Kraft Schadenabteilung geprüft. Bei der Schadenrecherche; werden die Mittarbeiter auf das Attest des Arztes stoßen.
Unter Umständen muss er nach der Schadenabwicklung durch die Allianz; mit einer Regressierung rechnen.

Am besten, er lässt sich zu den Arztterminen von Familienangehörigen oder Bekannten fahren. Vielleicht bietet seine Krankenkasse auch Transportmöglichkeiten an.

Der KFZ Vertrag kann sicherlich an den geänderten Fahrerkreis angepasst werden.
Meine Kollegen vom Kundenservice Kraft stehen zur Berechnung gern zur Verfügung.
Die kostenfreie Telefonnummer lautet – 0800 4 100 101 (Mo–Fr 08:00–20:00 Uhr erreichbar)

Ich wünsche IhNen und Ihrem Kunden alles Gute, Ihrem Kunden vor allem gute Besserung.

Liebe Grüße
Ines
Wie hilfreich finden Sie diese Antwort?

Dateianhänge
    😄