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Marco30

Faustregel für Wertminderung Möbel

Liebes Team,
Ihr habt doch bestimmt Erfahrungen aus der Hausratversicherung, was man als Faustformel für einen jährlichen Verlust / Wertminderung für durchschnittlich wertige Möbel ansetzen kann, oder?
Danke für eine Einschätzung.
Grüße, Marco

Richtige Antwort
2017-04-19T13:41:51Z
  • Mittwoch, 19.04.2017 um 15:41 Uhr

Liebe Community,

aufgrund der vielen Kommentare zu diesem Thema, haben wir nachfolgend noch einmal alle wichtigen Informationen für Sie zusammengestellt:

Grundsätzlich kann zwischen dem Neuwert (Wiederbeschaffungswert) und dem Zeitwert eines Möbelstücks unterschieden werden. Die Berechnung des Zeitwerts spielt insbesondere beim Verkauf von gebrauchten Möbelstücken eine Rolle.

Berechnung Zeitwert = [(Wiederbeschaffungswert– Wertminderung im 1. Jahr des Gebrauchs – Wertminderung in den Folgejahren) x Restlebensdauer / (Durchschnittliche Lebensdauer – 1)] + Zuschlag in € – Abschlag in €*

Um noch einmal zu verdeutlichen, wie die Formel korrekt angewendet wird, finden Sie nachfolgend das zuvor diskutierte Rechenbeispiel, das wir Dank Ihrer Hinweise jetzt richtigstellen konnten:

Herr Meier möchte seinen Einbaukleiderschrank verkaufen. Für diesen hat er 12.000€ bezahlt. Der Schrank ist mittlerweile 8 Jahre alt. Herr Meier möchte noch 5.000€ für den Kleiderschrank haben. Frau Schmidt interessiert sich für den Schrank, findet den Preis allerdings zu hoch. Mit Hilfe der Zeitwert-Formel soll der Wert des Möbelstücks ermittelt werden.

Der Wiederbeschaffungswert des Kleiderschrankes liegt mittlerweile bei 15.000€. Die durchschnittliche Lebensdauer des hochwertigen Schranks liegt bei 20 Jahren. Da der Schrank 8 Jahre lang genutzt wurde, besteht eine Restlebensdauer von 12 Jahren. (20 Jahre - 8 Jahre = 12 Jahre)

Die Wertminderung im ersten Jahr beträgt 24% vom Wiederbeschaffungswert. (0,24 x 15.000€ = 3.600€) Die Wertminderung in den nachfolgenden Jahren beträgt 4%. Das liegt daran, dass das Möbelstück nach 20 Jahren genau 100% des Werts verloren hat.
 (100% - 24% = 76% / 19 Jahre = 4%)

Pro Folgejahr verliert der Kleiderschrank also 600€. (0,04 x 15.000€ = 600€) Da das Möbelstück insgesamt 8 Jahre verwendet wurde und die Wertminderung für das erste Jahr bereits berechnet wurde, (3.600€) muss der jährliche Wertverlust der Folgejahre nun mit den restlichen 7 Lebensjahren verrechnet werden. (600€ x 7 Jahre = 4.200€)
Werden die berechneten Werte nun in die Formel eingesetzt, so ergibt sich folgende Gleichung: Zeitwert = (15.000€ – 3.600€ – 4.200€) x 12 Jahre / (20 Jahre - 1) = 4.547,37€

*Zuschlag: z.B. Transportkosten, die mit eingerechnet werden dürfen.
 Abschlag: z.B. ein besonderer Abschlag für Schäden am Möbelstück.

Ob im Schadenfall der Neuwert oder der Zeitwert eines Gegenstands erstattet wird, hängt von der betreffenden Versicherung ab. So wird zum Beispiel bei einer Hausratversicherung der Neuwert und bei einer Haftpflichtversicherung der Zeitwert erstattet.

Freundliche Grüße, David

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26 weitere Kommentare
Richtige Antwort
2017-04-19T13:41:51Z
  • Mittwoch, 19.04.2017 um 15:41 Uhr

Liebe Community,

aufgrund der vielen Kommentare zu diesem Thema, haben wir nachfolgend noch einmal alle wichtigen Informationen für Sie zusammengestellt:

Grundsätzlich kann zwischen dem Neuwert (Wiederbeschaffungswert) und dem Zeitwert eines Möbelstücks unterschieden werden. Die Berechnung des Zeitwerts spielt insbesondere beim Verkauf von gebrauchten Möbelstücken eine Rolle.

Berechnung Zeitwert = [(Wiederbeschaffungswert– Wertminderung im 1. Jahr des Gebrauchs – Wertminderung in den Folgejahren) x Restlebensdauer / (Durchschnittliche Lebensdauer – 1)] + Zuschlag in € – Abschlag in €*

Um noch einmal zu verdeutlichen, wie die Formel korrekt angewendet wird, finden Sie nachfolgend das zuvor diskutierte Rechenbeispiel, das wir Dank Ihrer Hinweise jetzt richtigstellen konnten:

Herr Meier möchte seinen Einbaukleiderschrank verkaufen. Für diesen hat er 12.000€ bezahlt. Der Schrank ist mittlerweile 8 Jahre alt. Herr Meier möchte noch 5.000€ für den Kleiderschrank haben. Frau Schmidt interessiert sich für den Schrank, findet den Preis allerdings zu hoch. Mit Hilfe der Zeitwert-Formel soll der Wert des Möbelstücks ermittelt werden.

Der Wiederbeschaffungswert des Kleiderschrankes liegt mittlerweile bei 15.000€. Die durchschnittliche Lebensdauer des hochwertigen Schranks liegt bei 20 Jahren. Da der Schrank 8 Jahre lang genutzt wurde, besteht eine Restlebensdauer von 12 Jahren. (20 Jahre - 8 Jahre = 12 Jahre)

Die Wertminderung im ersten Jahr beträgt 24% vom Wiederbeschaffungswert. (0,24 x 15.000€ = 3.600€) Die Wertminderung in den nachfolgenden Jahren beträgt 4%. Das liegt daran, dass das Möbelstück nach 20 Jahren genau 100% des Werts verloren hat.
 (100% - 24% = 76% / 19 Jahre = 4%)

Pro Folgejahr verliert der Kleiderschrank also 600€. (0,04 x 15.000€ = 600€) Da das Möbelstück insgesamt 8 Jahre verwendet wurde und die Wertminderung für das erste Jahr bereits berechnet wurde, (3.600€) muss der jährliche Wertverlust der Folgejahre nun mit den restlichen 7 Lebensjahren verrechnet werden. (600€ x 7 Jahre = 4.200€)
Werden die berechneten Werte nun in die Formel eingesetzt, so ergibt sich folgende Gleichung: Zeitwert = (15.000€ – 3.600€ – 4.200€) x 12 Jahre / (20 Jahre - 1) = 4.547,37€

*Zuschlag: z.B. Transportkosten, die mit eingerechnet werden dürfen.
 Abschlag: z.B. ein besonderer Abschlag für Schäden am Möbelstück.

Ob im Schadenfall der Neuwert oder der Zeitwert eines Gegenstands erstattet wird, hängt von der betreffenden Versicherung ab. So wird zum Beispiel bei einer Hausratversicherung der Neuwert und bei einer Haftpflichtversicherung der Zeitwert erstattet.

Freundliche Grüße, David

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2017-10-31T17:29:15Z
  • Dienstag, 31.10.2017 um 18:29 Uhr

Guten Abend David,

ich habe ein Verständnisproblem: Das Ergebnis der Formel geht nicht auf?
Der Zeitwert auf Basis des Wiederbeschaffungsneuwertes (hier 15.000€) ist doch der Wert, der nach Abzug des bisherigen Wertverlustes (hier für 3.600€ + 4.200€ für 8 Jahre) noch vorhanden ist?
In deinem Beispiel wären das für 12 Jahre Restlebensdauer 12 x 600€/Jahr = 7.200€ sein, oder?
3.600€ + 4.200€ + 7.200€ = 15.000€

Addiere ich jedoch die die Werte in deinem Beispiel, so komme ich nur auf 12.347,37€.
Das liegt zufällig recht nahe am ursprünglichen Kaufpreis von 12.000€, ist aber reiner Zufall.

Was ist die Erklärung für das nicht passende Rechenergebnis der Formel?
Der zweite Teil der Formel "x Restlebensdauer / (durchschnittl. Lebensdauer - 1)" bestimmt das Ergebnis. Kannst du mir bitte erklären, welcher Gedanke dahintersteckt?

Ich habe einen realen Fall eines Kleiderschrankes gerechnet:
Ursprünglicher Kaufpreis 8.000€, Alter 9 Jahre, Nutzungsdauer 20 = Restlebensdauer 11 Jahre
Wertverluste 24% im ersten Jahr, danach 4%/Jahr
Wiederbeschaffungsneuwert 8.855,60€

Wertverlust im ersten Jahr: 2.124,86€, danach 354,14€/Jahr
Wertverlust nach 9 Jahren: 2.124,86€ + 2.833,12€ (354,14 x 8) = 4.957,98€

Werden die berechneten Werte nun in die Formel eingesetzt, so ergibt sich folgende Gleichung: Zeitwert = (8.853,60€ – 2.124,86€ – 2.833,12€) x 11 Jahre / (20 Jahre - 1) = 2.255,36€

Addiere ich alles komme ich auf 7.213,34€. (2.124,86€ + 2.833,12€ + 2.255,36€)
Das passt nun irgendwie überhaupt nicht.
Da fehlen fast 800€ zum ursprünglichen Kaufpreis und 1.600€ zum Wiederbeschaffungswert.

Habe ich irgendwo einen Rechenfehler gemacht?

Danke im Voraus für deine Mühe.

Mit freundlichen Grüßen
Otfried

2017-11-01T09:54:14Z
  • Mittwoch, 01.11.2017 um 10:54 Uhr
Hallo Otfried Köhn,

für die oben angegebene Rechnung wird der Wert des aktuellen Verkaufspreises verwendet.

Hat der Verkäufer das Möbelstück im Laden XY vor 8 Jahren erworben, wird im Jahr des Verkaufs geschaut wie viel der gleiche Schrank zum jetzigen Zeitpunkt im Handel kostet.

In unserem Bespiel hatte der Schrank vor 8 Jahren einen Verkaufspreis von 12.000 EUR. Heute kostet genau der gleiche Schrank 15.000 EUR (Neuwert).

In dem Fall ist also der Wert welcher nach der Rechnung entsteht, nicht der Wiederbeschaffungswert (Neuwert) sondern der Zeitwert. Aufgrund dessen kann der errechnete Wert nicht mit dem Neuwert (Wiederbeschaffungswert) verglichen werden.

Ich habe soeben Ihr Bespiel durchgerechnet:

Kauf 8.000 EUR
Alter 9 Jahre
Wiederbeschaffungswert 8.855,60€
Lebensdauer 20 Jahre
Restlebensdauer 11 Jahre
24% Wertminderung im 1. Jahr 8.855,60 x 0,24= 2125,344
Wertminderung Folgejahre 4% (8.855,60x0,04) x 8 Jahre= 2833,792

Berechnung Zeitwert = [(8.855,60€– 2125,344– 2833,792) x 11 / (20 – 1)]
Zeitwert= 2255,85 €

Sollten weitere Fragen aufkommen, können Sie sich gerne wieder an mich wenden.

Viele Grüße

Sarah


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2018-03-01T11:07:32Z
  • Donnerstag, 01.03.2018 um 12:07 Uhr
Hallo
Ich komme bei dieser Rechnung immer höher als der Preis war, irgend was mache ich falsch.. bitte um hilfe..
Es handelt sich um ein Mittelwertiges Sofa dies ist 3 Jahre alt und hat dazumal 1100.- gekostet.. besten Dank für die Lósung..
2018-03-01T14:43:43Z
  • Donnerstag, 01.03.2018 um 15:43 Uhr
Hallo Debbi,

die Berechnung ist nicht ganz einfach. Natürlich unterstütze ich Sie gerne dabei.

Da ich jetzt nicht den genauen Wiederbeschaffungswert vorliegen habe, gehe ich jetzt bei der Berechnung von 1.300 EUR aus. Des Weiteren kann ich die Lebensdauer nicht genau bestimmen, da diese anhand vieler Faktoren (Material, Verarbeitung etc.) bestimmt wird. Auch hier gehe ich jetzt mal, wie in den vorherigen Beispielen, von 20 Jahren aus.

Die Berechnung Ihres Beispiels lautet wie folgt:

Kauf 1.100 EUR
Alter 3 Jahre
Wiederbeschaffungswert 1.300 €
Lebensdauer 20 Jahre
Restlebensdauer 17 Jahre
24% Wertminderung im 1. Jahr 1300 x 0,24= 312 EUR
Wertminderung Folgejahre 4% (1300x0,04) x 2 Jahre= 104 EUR

Berechnung Zeitwert = [(1300€– 312– 104) x 17 / (20 – 1)]
Zeitwert= 790,94 EUR

Sollten noch weitere Fragen bestehen, können Sie sich jederzeit wieder melden.

Viele Grüße
Franziska

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2018-11-26T17:22:40Z
  • Montag, 26.11.2018 um 18:22 Uhr
Meine Frage geht in dieselbe Richtung wie die von Otfried Köhn: Warum wird nach Abzug des prozentualen Wertverlustes (-24% im ersten Jahr und -4% p.a. danach)der Wert danach nochmal mit der Restlebensdauer/19 multipliziert? Was ist die Logik/Argumentation hinter dieser Multiplikation? Im Musterbeispiel von David sinkt hierdurch der Wert des Möbelstück nochmal von 7200 EUR auf 4537, 37 €, da es mit 12/19 multipliziert wird. Über die Erklärung dieses letzten Schritts wäre ich dankbar. 
2018-11-26T18:52:29Z
  • Montag, 26.11.2018 um 19:52 Uhr
Guten Abend fabian_alexander,

klarstellen möchte ich vorab, dass in der Hausratversicherung in der Regel der Neuwert der Möbel versichert ist. Nach einem Totalverlust kann somit ein gleichwertiges Möbelstück gekauft werden. Bei einem "erlittenen" Haftpflichtschaden sieht es etwas anders aus. Hier wird der Zeitwert erstattet, sofern keine eigene Hausratversicherung vorhanden ist. Oder, wie im Beispiel das Möbel verkauft werden soll.

Gebrauchte Möbel sind auch nach Jahren immer noch etwas wert. Aber wie viel? Welchen Preis haben sie momentan? Wie hoch ist der Wertverlust?

Mit der folgenden Formel ist dies berechenbar:
Zeitwert = [(WBW – WM1 – WMf) x RLD / (DLD – 1)] + ZS – AS €

WBW = Wiederbeschaffungswert
WM1 = Wertminderung im 1. Jahr des Gebrauchs
WMf = Wertminderung in den Folgejahren
RLD = Restlebensdauer
DLD = Durchschnittliche Lebensdauer
ZS = Zuschlag
AS = Abschlag

Wenn ich Kürzel und Formel in das reale Leben stelle, sieht die Sache beispielsweise so aus:

Im Sommer 2006 wurde in einer Eigentumswohnung im Schlafzimmer ein begehbarer Kleiderschrank mit raffinierten Details eingebaut. Der kostete damals laut Rechnung runde 10.000,00 €. Im September 2015 wird die Eigentumswohnung verkauft. Es erhebt sich die Frage, ob der Wohnungskäufer den Kleiderschrank mit übernimmt und zusätzlich bezahlt.

Der Verkäufer will dafür noch 5.000,00 € haben. Der Käufer meint, das sei viel zu teuer. Beide meinen, es müsse doch auch für gebrauchte Möbel eine Möglichkeit zur Wertermittlung geben, wie es zum Beispiel bei gebrauchten Autos der Fall ist. Sie suchen im Internet und kommen auf unsere Homepage. Sie fragen mich und ich präsentiere ihnen die Formel zur Zeitwertermittlung für gebrauchte Möbel. Gemeinsam legen wir die Größen fest:

Der gleiche Kleiderschrank, den der Hersteller sogar immer noch im Programm hat, würde heute 12.000,00 € kosten (Wiederbeschaffungswert). Da es sich um ein hochwertiges Möbelstück handelt, hält er 20 Jahre (Durchschnittliche Lebensdauer). Er ist jetzt rund 9 Jahre in Gebrauch, würde also noch 11 Jahre durchhalten (Restlebensdauer). Auf Zu- und Abschläge wird verzichtet. Dann gebe ich vor:

Die Wertminderung im ersten Gebrauchsjahr ist besonders hoch und beläuft sich auf 24% des Wiederbeschaffungswertes. Als Wertminderung der folgenden 8 Jahre setze ich linear 4% an (auf diese Weise wäre ich nach 20 Jahren genau bei 100% Wertverlust angekommen).

Man könnte auch auf leicht veränderte Prozentsätze pochen oder die DLD eventuell mit 18, 22 oder gar 25 Jahren ansetzen. Aber lassen wir das aus Vereinfachungsgründen hier einmal beiseite. Nun setzen wir die Werte in die Formel ein:

Zeitwert = (12.000 – 2.880 – 3.840) x 11 / (20 – 1) € = 3.056,84 €

Ich hoffe, dass es jetzt verständlicher ist.

Beste Grüße
Ines
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2018-11-26T22:41:29Z
  • Montag, 26.11.2018 um 23:41 Uhr
Nein, es ist nicht besser verständlich denn sie haben meine Frage immer noch nicht beantwortet. Meine Frage: Warum multiplizieren sie mit 11/19 ? 

Die 9 Jahre Wertverlust sind doch schon durch den Abzug der 2880 EUR (1.Jahr: -24%,) und den 3840 EUR (Jahr 2- 9) einkalkuliert. Warum also nochmal mal 11/19 multiplizieren? 

2018-11-27T09:10:31Z
  • Dienstag, 27.11.2018 um 10:10 Uhr
Hallo fabian_alexander,

diese Formel wird allgemein für die Berechnung für Wertminderung von Möbeln verwendet. Diese Regel wird nicht nur von uns verwendet, sondern steht allgemein für jedermann im Internet zur Verfügung.

Ich verstehe Ihre Sichtweise, allerdings ist in der Formel festgesetzt das die Restlebensdauer (11) mit der durchschnittlichen Lebensdauer (20-1) multipliziert werden muss.

Im Schadenfall wir jeder einzelne Fall betrachtet.

Viele Franzi

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2019-03-13T13:38:52Z
  • Mittwoch, 13.03.2019 um 14:38 Uhr

Liebe Franziska, Ines, lieber David, und andere

Eure Antworten geben leider keine Antwort auf die brennende Frage,

wofür steht die Multiplikation mit dem Faktor (RLD / (DLD – 1))?


Zahlen aus Ines Rechnung:

(12.000 – 2.880 – 3.840) = 5.280 €     ist der nach 9 Jahren noch nicht verbrauchte Wert.

Sind diese 5.280 € nicht der Zeitwert zum Schadenzeitpunkt?


Die Formel errechnet jedoch einen Zeitwert von 3.056,84 €.

Was drückt der Faktor (RLD / (DLD – 1)) aus?


Die Differenz ist immerhin 2.223,16 €!


Ich habe den Zeitwert in einem realen Schaden mit eurer Formel berechnet. Der Kunde vertritt die Auffassung, dass der zum Schadenzeitpunkt nicht verbrauchte Wert (Beispiel 5.280 €) der Zeitwert ist.


Ich möchte die Formel nur verstehen und sie meinem Kunden erklären können.

Das es in der Formel festgesetzt ist, mit dem Faktor zu multiplizieren, ist leider keine zufriedenstellende Antwort.


Wenn ihr bei der Allianz die Formel anwendet, solltet es doch jemanden bei euch geben, der es weiß.

Ich benötige dringend die Erklärung, nicht noch mehr Beispielrechnungen.


Beste Grüße
Otfried

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