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Gelöschter Nutzer

Berufliche Haftpflichtversicherung für Angestellte ???

Arbeite in einer Sicherheitsfirma, fahre regelmäßig mit Firmenauto.
Nun meine Frage, gibt es eine Berufliche Haftpflichtversicherung die einspringt , wenn ich ein Unfall bauen würde ?

Richtige Antwort
2014-08-31T20:49:28Z
  • Sonntag, 31.08.2014 um 22:49 Uhr
Hallo Normen,

grundsätzlich hat Thomas recht, dass es bei Angestellten im nichtöffentlichen Dienst (Dienstherr ist nicht ein öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber) keine Absicherung durch eine Haftpflichtversicherung gibt.

Das heißt jedoch nicht, dass Du befreit bist, für den angerichteten Schaden aufzukommen. Hier hilft der Blick in den Arbeitsvertrag und mögliche Vereinbarung in der Nutzung des Dienstwagens. Hier kann schon eine mögliche Selbstbeteiligung im Schadenfall vereinbart werden!

Ob das jetzt die von Dir erwähnten 500 EUR sind oder ein anderer Betrag liegt an der Vereinbarung. Hier muß im Zweifel darauf geachtet werden, dass nicht gegen die "guten Sitten" verstossen wird. D.h. eine Schadenersatzzahlung von mehr als einem Monatsgehalt kann hier schon den Rahmen sprengen.

Die genaue rechtliche Betrachtung kann nur ein Rechtsberater vornehmen. Am besten den betreffenden Kollegen mitnehmen - dann gibt es ein handfestes Beispiel.

Beste Grüße
Gordon
7 Kommentare
2014-08-31T18:37:57Z
  • Sonntag, 31.08.2014 um 20:37 Uhr
Firmenwagen sind grundsätzlich über die Firma versichert. Als Arbeitnehmer können Sie nach geltendem Arbeitsrecht nicht vom Arbeitgeber in Regress genommen werden. Weil dies so geregelt ist, bedarf es auch keiner Absicherung hierfür und natürlich gibt es auch deshalb kein Versicherungsprodukt, welches diese Konstellation abdeckt.
2014-08-31T18:57:41Z
  • Sonntag, 31.08.2014 um 20:57 Uhr
Die Autos sind nur Kaskoversicherung, mit einer Selbstbeteiligung von 500 €, daher war meine frage , ob es eine Versicherung abdeckt. Weiß ja noch nicht mal ob das so rechtens ist mit der Selbstbeteiligung. Wäre ja der Meinung das ich garnichts zahlen müßte.
2014-08-31T19:10:30Z
  • Sonntag, 31.08.2014 um 21:10 Uhr
Wenn der AG sich für eine SB von 500,- entscheidet kann er trotzdem nicht den Arbeitnehmer zur Zahlung zwingen wenn es zum Unfall kommt. Aber Achtung, bei Beamten und im öffentlichen Dienst ist der Regreß anders geregelt, in der freien Wirtschaft aber so, wie oben bereits erläutert.
2014-08-31T19:43:34Z
  • Sonntag, 31.08.2014 um 21:43 Uhr
Aha ok, ich wundere mich dann nur warum die Mitarbeiter dann die SB zahlen.
2014-08-31T19:58:48Z
  • Sonntag, 31.08.2014 um 21:58 Uhr
Das verstehe ich auch nicht, sicherlich in Unkenntnis der Rechtslage.
Richtige Antwort
2014-08-31T20:49:28Z
  • Sonntag, 31.08.2014 um 22:49 Uhr
Hallo Normen,

grundsätzlich hat Thomas recht, dass es bei Angestellten im nichtöffentlichen Dienst (Dienstherr ist nicht ein öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber) keine Absicherung durch eine Haftpflichtversicherung gibt.

Das heißt jedoch nicht, dass Du befreit bist, für den angerichteten Schaden aufzukommen. Hier hilft der Blick in den Arbeitsvertrag und mögliche Vereinbarung in der Nutzung des Dienstwagens. Hier kann schon eine mögliche Selbstbeteiligung im Schadenfall vereinbart werden!

Ob das jetzt die von Dir erwähnten 500 EUR sind oder ein anderer Betrag liegt an der Vereinbarung. Hier muß im Zweifel darauf geachtet werden, dass nicht gegen die "guten Sitten" verstossen wird. D.h. eine Schadenersatzzahlung von mehr als einem Monatsgehalt kann hier schon den Rahmen sprengen.

Die genaue rechtliche Betrachtung kann nur ein Rechtsberater vornehmen. Am besten den betreffenden Kollegen mitnehmen - dann gibt es ein handfestes Beispiel.

Beste Grüße
Gordon
2014-09-01T06:40:05Z
  • Allianz hilft
  • Montag, 01.09.2014 um 08:40 Uhr
Guten Morgen Normen,

Gordon trifft hier den Nagel auf den Kopf.

Hier kommt es auf vertragliche Regelungen an.
Sind keine Regelungen getroffen, so sind Sie in einem Schadenfall nicht haftbar zu machen.
Auch der Tip, hier einen Rechtsberater aufzusuchen ist super.
So ein Sachverhalt lässt sich aus der Ferne immer schwer einschätzen.
Einfach Arbeitsvertrag schnappen, betroffenen Kollegen mitnehmen und sich ausführlich zum Thema beraten lassen.

Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Freundliche Grüße,
Oliver
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