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Isabella.

Wie kann ich am besten vorbeugen?

Gesundheitliche Vorsorge fußt auf mehreren Säulen. Eine gute Vorsorge gehört dazu – doch viele Deutsche sind zu nachlässig.

Dieses Thema treibt auch den Bundesgesundheitsminister um. Sein Plan: Er möchte Einladeverfahren wie bei der Brustkrebsvorsorge auf weitere Krankheiten ausweiten und derartige „Screenings“ zum Beispiel auch zur Früherkennung von Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs einführen.

Der Vorstoß des Ministers zeigt, wie wichtig das Thema Vorsorge heute ist. Und er verdeutlicht, wo das Problem liegt: Zwar gibt es Angebote zur Vorsorge und konkrete Empfehlungen dazu. Viele große Krankenkassen zahlen etwa alle zwei Jahre einen allgemeinen Check-up und zudem, mit steigendem Alter der Patienten, verschiedene Untersuchungen und Früherkennungstests für immer mehr Krebsarten. Das betrifft nicht nur Menschen im Rentenalter. Frauen beispielsweise sollten sich schon ab 20 jährlich auf Gebärmutterhalskrebs untersuchen lassen; Männern ab 45 wird eine jährliche Untersuchung der Prostata empfohlen.

Gefährliche Nachlässigkeit

Nur: Die Deutschen gehen zu nachlässig mit der Vorsorge um. Mehr als ein Viertel der 35- bis 44-Jährigen geht eigenen Angaben zufolge nie zu einer Vorsorgeuntersuchung. Mit dem Alter nimmt die Vernunft zu: Immerhin 51 Prozent der 45- bis 54-Jährigen geben an, etwa einmal jährlich zur Vorsorge zu gehen, bei den 55- bis 64-Jährigen sind es schon 60 Prozent und bei denen, die 65 Jahre oder älter sind, 64 Prozent. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch: Selbst in dieser Altersgruppe, in der eine Krebserkrankung immer wahrscheinlicher wird, geht mehr als ein Drittel zu selten zur Vorsorge.

Dass die Deutschen in Gesundheitsfragen etwas nachlässig sind, zeigt auch die allgemeine „Impfmüdigkeit“. Bei einigen Impfungen genügt die Immunisierung im Kindesalter, zum Beispiel bei Masern oder Röteln. Gegen Diphterie und Tetanus aber muss die Impfung alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

Deshalb: Behalten Sie Ihren Impfschutz im Auge, gehen Sie zu den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen und nicht nur dann zum Arzt, wenn Sie schon krank sind. Dann kann es schon zu spät sein.

Forsa fragte über 1.000 Deutsche, wie oft sie zur Vorsorge gehen. Die Grafik zeigt nach dem Alter gegliedert, wie  viel Prozent der Befragten diese Untersuchungen nie in Anspruch nehmen.


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