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Isabella.

Wie möchte ich behandelt werden? Das hat mir in der schwierigsten Phase geholfen

Forstwirt Gerhard M. bekam Arthrose, wurde berufsunfähig und musste umschulen. In diesen schweren Jahren half ihm, dass er gut abgesichert war.

Viel Zeit hat Gerhard M. an diesem Samstag nicht. Heute ist Kinderfest in Langenau mit großem Umzug und Musik. Der ganze Ort ist auf den Beinen. Hier auf der Schwäbischen Alb fühlen sich die M.s wohl: Einfamilienhaus mit Garten, vier Kinder, viel Natur. Und die Arbeit stimmt auch wieder. Jeden Morgen setzt sich Gerhard M. (49) aufs Rad und fährt die 15 Kilometer nach Ulm in sein Büro. Der Spaß am Leben ist zurückgekehrt.

Und Gerhard M. steht wieder sicher auf dem Boden, der ihm einst unter den Füßen weggezogen wurde. „Ich kann nur jedem raten, sich so früh wie möglich gegen Berufsunfähigkeit zu schützen. Es kann sehr schnell gehen.“ Manchmal vermisst er noch die Arbeit im Wald. Weil das eine schöne Zeit war, die leider böse endete. „Aber der Wald“, sagt er, „kann ja für meine Geschichte nichts.“

Seine Geschichte. Wenn Gerhard M. sie erzählt, kommen Wut und Verzweiflung wieder hoch. Einst arbeitete der gelernte Forstwirt bei der Bayerischen Staatsforstverwaltung. Er liebte die Arbeit im Wald. Er heiratete seine Elke, das Haus wurde gebaut, dann kam das erste Kind. Ein schönes Leben. Aber die Arbeit im Wald ist auch hart. Jeden Tag Holzernte heißt: jeden Tag schwerste körperliche Anstrengungen, Bewegen von schweren Lasten. Irgendwann meldete sich der Rücken. Arthrose in den Wirbelfortsätzen. „Wenn Sie so weitermachen“, sagte der Arzt, „sitzen Sie in ein paar Jahren im Rollstuhl.“

„Ich dachte, mir kann nichts passieren“

Einerseits war Gerhard M. geschockt, andererseits „zu blauäugig“, wie er heute weiß. „Ich dachte, ich bin im öffentlichen Dienst, da kann mir ja nichts passieren.“ Doch es kam anders. Sein Arbeitgeber stellte ihn vor die Wahl: Holzernte oder Kündigung. Die Ärzte rieten ihm, seine geliebte Arbeit aufzugeben. Seine einzige Chance war umzuschulen. Er begann, an sich zu zweifeln, fragte sich, ob er mit seinen 40 Jahren etwa schon zu alt für eine Umschulung sei. Denn zu allem Überfluss musste er kurz darauf erfahren, dass die Landesversicherungsanstalt (LVA) die Kosten dafür wohl nicht übernehmen würde. Gerhard M. fühlte sich im Stich gelassen.

Doch dann brachten zwei positive Erlebnisse die Wende. Eine Firma in Ulm bot ihm eine Umschulung zum Groß- und Außenhandelskaufmann an, woraufhin die Kosten von der LVA doch noch übernommen wurden. Und da war sein Allianz Vermittler. 1989 hatte Gerhard M. eine Lebensversicherung abgeschlossen. „Dabei haben wir doch einen Berufsunfähigkeitsschutz vereinbart“, erinnerte ihn der Vermittler – und regelte die Sache. Von Juni 2002 bis Oktober 2006 erhielt Gerhard M. die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente, zudem wurde seine laufende Versicherung von der Allianz beitragsfrei gestellt. „Das hat uns sehr geholfen. Schließlich ging es irgendwann um Besitzstandswahrung.“

Jetzt ist er froh, dass er sich einst so gut abgesichert hatte, ohne zu ahnen, wie ihm das einmal helfen sollte. „Gerade als Familienvater hat man ja eine Riesenverantwortung. Nach der Umschulung und mit meiner neuen Arbeit fühlte ich mich wie ein neuer Mensch. Ich konnte noch mal richtig durchstarten und ganz von vorn anfangen.“


Gute Absicherung ist eine Frage der persönlichen Präferenzen
> Gewappnet für den Fall der Fälle
> Ein Wechsel, der sogar Geld spart
> Kinder: irgendwas ist immer
> Bei Berufsunfähigkeit handlungsfähig


 

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