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siri

Pensionskasse - Zahlung im Todesfall an Hinterbliebene

Guten Tag,


ich habe Interesse an bzw. Fragen zur Pensionskasse.


Da ich ledig bin, bitte ich um Mitteilung unter welchen
Umständen und in welcher Höhe mein Lebensgefährte im Falle meines Todes
bezugsberechtigt ist, sofern ich diesen namentlich benenne, d.h. unter welchen
Bedingungen erhält er das gesamte bis dahin eingezahlte Kapital bzw. mit welchen Abzügen muss er rechnen? Oder erhält er nur ein Sterbegeld?


Vielen Dank im Voraus.


Mit freundlichen Grüßen

S.

Richtige Antwort
2020-02-17T13:21:56Z
  • Montag, 17.02.2020 um 14:21 Uhr
Hallo siri,

ich habe eine Rückmeldung von meinen Kollegen erhalten, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Diese teilen mit, dass die bezugsberechtigen Personen nach der Reihenfolge im Betriebsrentengesetz festgelegt sind. An erster Stelle ist der / die Ehepartner/in bezugsberechtigt, danach folgen die kindergeldberechtigten Kinder. Sofern es keine kindergeldberechtigte Kinder oder einen Ehepartner gibt, kann ein Lebensgefährte eingetragen werden, welcher namentlich im Vertrag zu benennen ist.

Die Reihenfolge zu ändern ist unter Umständen möglich. Dazu können Sie sich an die zuständigen Kollegen wenden. Diese erreichen Sie am besten telefonisch von Montag bis Freitag 8-20 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800/41 00 104.

Im Falle des Todes erhält der Bezugsberechtigte, ganz gleich ob Ehepartner, Lebensgefährte oder kindergeldberechtigte Kinder die im Todesfall vereinbarte Summe oder das eingezahlte Kapital sobald der Wert höher ist.

Sollte eine Dritte Person, wie eine Schwester oder ein Bruder als bezugsberechtigt hinterlegt sein, erhält diese Person das Sterbegeld, welches auf 8000 € gedeckelt ist.

Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter.

Beste Grüße
Jasmin
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8 Kommentare
2020-02-10T15:31:16Z
  • Montag, 10.02.2020 um 16:31 Uhr
Guten Tag siri,

gerne möchte ich das Ganze prüfen lassen. Bitte lassen Sie mir hierzu Ihre Vertragsnummer an

allianzhilft.dialog@allianz.de

zukommen und wir machen von dort aus gemeinsam weiter.

Beste Grüße
Vanessa
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2020-02-10T15:38:40Z
  • Montag, 10.02.2020 um 16:38 Uhr

Guten Tag Vanessa,


wie ausgeführt habe ich noch keinen Vertrag und damit auch keine Vertragsnummer.


Ich hätte gerne hier eine hilfreiche Auskunft.


Viele Grüße


Siri

2020-02-10T15:43:14Z
  • Montag, 10.02.2020 um 16:43 Uhr
Hallo siri,

bitte entschuldigen Sie, dies habe ich leider überlesen.
Ich werde mich hierzu bei den zuständigen Kollegen schlau machen und komme wieder auf Sie zu, sobald mir eine Rückmeldung vorliegt.

Beste Grüße
Vanessa
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Richtige Antwort
2020-02-17T13:21:56Z
  • Montag, 17.02.2020 um 14:21 Uhr
Hallo siri,

ich habe eine Rückmeldung von meinen Kollegen erhalten, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Diese teilen mit, dass die bezugsberechtigen Personen nach der Reihenfolge im Betriebsrentengesetz festgelegt sind. An erster Stelle ist der / die Ehepartner/in bezugsberechtigt, danach folgen die kindergeldberechtigten Kinder. Sofern es keine kindergeldberechtigte Kinder oder einen Ehepartner gibt, kann ein Lebensgefährte eingetragen werden, welcher namentlich im Vertrag zu benennen ist.

Die Reihenfolge zu ändern ist unter Umständen möglich. Dazu können Sie sich an die zuständigen Kollegen wenden. Diese erreichen Sie am besten telefonisch von Montag bis Freitag 8-20 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800/41 00 104.

Im Falle des Todes erhält der Bezugsberechtigte, ganz gleich ob Ehepartner, Lebensgefährte oder kindergeldberechtigte Kinder die im Todesfall vereinbarte Summe oder das eingezahlte Kapital sobald der Wert höher ist.

Sollte eine Dritte Person, wie eine Schwester oder ein Bruder als bezugsberechtigt hinterlegt sein, erhält diese Person das Sterbegeld, welches auf 8000 € gedeckelt ist.

Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter.

Beste Grüße
Jasmin
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2020-02-21T15:04:31Z
  • Freitag, 21.02.2020 um 16:04 Uhr

Hallo Jasmin,


vielen Dank für
Ihre Antwort.


Wenn ich es
richtig verstehe, käme bei mir (ledig und kinderlos) nur mein Lebensgefährte in
den vollen Genuss der Versicherung. Ich
sehe darin eine Diskriminierung von Singles.

Warum können meine Eltern (oder Geschwister)
nicht in gleichem Umfang bezugsberechtigt sein? Was geschieht, wenn ich mich
von meinem Lebensgefährten trenne? Wären dann all meine Einzahlungen (bis auf
das Sterbegeld) „verloren“? Und das, obwohl ich nicht mehr oder weniger in die
private freiwillige Vorsorge eingezahlt habe?

Ist dies tatsächlich im Betriebsrentengesetz so geregelt? Es wäre schön, wenn Sie mir das näher
erläutern würden.

Vielen Dank im
Voraus.

Es grüßt Sie

Siri














2020-02-21T15:21:03Z
  • Freitag, 21.02.2020 um 16:21 Uhr
Hallo siri,

ich mache mich noch einmal bei den Kollegen schlau und komme hier wieder auf Sie zu.

Bis dahin lieben Dank für die Geduld
Sven
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2020-02-21T15:43:46Z
  • Freitag, 21.02.2020 um 16:43 Uhr
  • zuletzt editiert von Cornelia.
Hallo siri,

vielleicht beantwortet dies bereits Ihre Frage:

Regelung zur Pensionskasse im Todesfall/ Todesfall Erben:
Es gilt bei der Pensionskasse im Todesfall der sogenannte „eingeschränkte“ Hinterbliebenenbegriff. So werden im Todesfall Erben, die versorgungsberechtigt sind, auf den folgenden Personenkreis beschränkt: Bei der Pensionskasse im Todesfall versorgungsberechtigt ist der Ehegatte bzw. die Ehegattin oder die Lebensgefährtin bzw. der Lebensgefährte. Hierbei muss die häusliche Gemeinschaft nachgewiesen werden und die Person, mit der der Versicherte in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt, muss im Versorgungsvertrag namentlich benannt werden. Von Bedeutung sind Name, Geburtsdatum und der Nachweise der Wohnadresse.
Weiterhin zählen leibliche Kinder und solche, die diesen gleichgestellt sind, im Sinne des § 32 Abs. 3 und Satz 1 Nr. 1-3 des Einkommenssteuergesetzes (EstG) als Todesfall Erben.

Bei sonstigen Erben ist bei der Pensionskasse im Todesfall der Auszahlungsbetrag auf 8.000 EUR begrenzt. Sonstige Erben treten ein, wenn keine versorgungsberechtigten Erben wie oben genannt und auch keine anderen Personen namentlich benannt wurden. Eine Ausnahme wird in der Pensionskasse im Todesfall bei Altverträgen nach § 40b EStG gemacht, die der pauschalen Besteuerung unterliegen. Bei diesen Versorgungsverträgen kann bei der Pensionskasse im Todesfall eine beliebige Person als Bezugsberechtigte eingetragen werden. Sowohl in der Ansparphase, als auch in der Rentenphase zahlt die Pensionskasse im Todesfall Leistungen an die Todesfall Erben aus.

In der Ansparphase zahlt die Pensionskasse im Todesfall das angesammelte Kapital bzw. die vereinbarte Todesfallsumme an die Hinterbliebenen aus. Die Rentenzahlung erfolgt an die versicherte Person lebenslang. Die Rentengarantiezeit stellt darüber hinaus sicher, dass für den gewünschten Zeitraum Renten gezahlt werden – auch an die Hinterbliebenen. Wird beispielsweise eine Rentengarantiezeit von zehn Jahren vereinbart und stirbt die versicherte Person, nachdem bereits zwei Jahre Rentenzahlungen geleistet wurden, so werden die restlichen acht Jahre Renten an die Todesfall Erben gezahlt.

Ich gehe davon aus, dass Sie diese auch in ähnlicher Form in Ihren Versicherungsbedingungen finden.

Beste Grüße
Ines
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2020-02-24T13:25:59Z
  • Montag, 24.02.2020 um 14:25 Uhr
Hallo siri,

wir haben folgende Rückmeldung für Sie erhalten:

Sofern der Lebensgefährte die gleiche Anschrift hat, müsste er bei der Pensionskasse namentlich hinterlegt werden. Sollte er zum Zeitpunkt des Todes noch Lebensgefährte sein, würde er die volle Versicherungsleistung (nicht nur das Sterbegeld) erhalten. Die Versicherungsleistung wäre von ihm voll zu versteuern.

Hilft Ihnen dies weiter?

Beste Grüße
Vanessa
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