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MT73

Ab wann lohnt sich eine Einzahlung in die betriebliche Altersvorsorge?

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe über meinen Arbeitgeber Kaufland Informationsblätter zur betrieblichen Altersvorsorge erhalten. Auf diesen wird eine Webseite genannt, www.heutedeinezukunftgestalten.com, welche über Ihren Partner, der Hoffmann Industrieversicherungsmakler GmbH betrieben wird. Darauf kann ich den für mich zu zahlenden Selbstbetrag,  den Anteil meines Arbeitgebers und den letztendlichen Bruttowert der Zusatzrente, welcher sich voraussichtlich  ergibt, ermitteln. Leider ist Ihr Partner, trotz mehrfacher Anfrage nicht in der Lage oder willens, mir schriftlich zu antworten.
Als Anlage möchte ich Ihnen meine Frage bzw. den Sachverhalt darlegen, ähnlich, wie ich es Ihrem Partner geschrieben habe.
Vorab nochmal meine Daten: ich bin August 1973 geboren und möchte 100.- einzahlen welche ich ab einem Alter von 67 ausgezahlt haben möchte.

Gemäß meinen Daten zu Bruttoverdienst und Alter müsste ich gemäß
der Berechnung auf der Webseite einen Eigenanteil von 57 Euro
zahlen und es  würden sich bei Auszahlungsbeginn mit 67 Jahren ein Betrag 141.- Euro (BRUTTO) ergeben.


Gehen wir mal fiktiverweise davon aus, dass ich diese 141.- Netto
bekommen würde, müsste ich dafür 57,- Euro x 256 Monate bis zum Rentenalter  = 14.594.- Euro einzahlen.


Teile ich dieses Produkt durch die fiktiven 141,-Euro würde ich
nach 103,5 Monaten oder rund 8,5 Jahren (also mit 75 Jahren) erst
einen Gewinn machen.


Das aber nur, wenn ich die 141,- Euro 1:1 bekommen würde!


Wahrscheinlicher ist es doch, dass mir maximal die Hälfte von den
141.- nach Steuern und Sozialabgaben bleiben. Es  würde sich für mich
somit erst 17 Jahre nach meinem Renteneintritt (also im Alter von 84 Jahren), dann wenn Sie mir meine vorher von mir eingezahlten 14.594.-
komplett zurückbezahlt haben, ein break even ergeben bzw. würde ich irgendeinen zusätzlichen finanziellen Nutzen haben. 

Bitte erklären Sie mir, warum ich das Geld nicht privat sparen sollte und es ein Vorteil wäre, in Ihr Einzahlungssystem einzuzahlen.



Richtige Antwort
2019-04-15T09:02:28Z
  • Montag, 15.04.2019 um 11:02 Uhr
Hallo MT73,

ich habe soeben die Rückmeldung meiner Spezialisten erhalten.

Es ist richtig, dass von der zu erwartenden Rente Steuern sowie ggf. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge abzuziehen sind. Wie hoch hierbei insbesondere die Steuerlast ausfällt, können wir nicht beurteilen, da dies von Ihrer zukünftigen finanziellen Situation abhängt. In aller Regel liegt die Belastung aber nicht bei 50% der Auszahlung, sondern deutlich darunter.

Auch wenn man eine 17 jährige Rentenzahlung als "break-even-point" unterstellt, garantieren wir den Kunden eine lebenslange Rentenzahlung und sichern Sie so gegen das "Risiko" eines langen Lebens ab. Einen Aspekt, den ein privates Sparen nicht abdecken kann, ist wenn dort das angesparte Kapital aufgebraucht ist, ist es aufgebraucht. In diesem Zusammenhang beinhaltet die Berechnung der Monatsrente auch eine Rentengarantiezeit von 21 Jahren. D.h. sollten die Kunden beispielsweise nach 10 Jahren der Rentenzahlung versterben wird noch weitere 11 Jahre Rente für die Hinterbliebenen gezahlt. Zudem besteht auch die Möglichkeit, die Versicherungsleistung als einmalige Kapitalzahlung zum Rentenbeginn zu erhalten.

Im weiteren profitiert bei der betrieblichen Altersvorsorge auch der Arbeitgeber von einer Sozialversicherungsersparnis. Deshalb besteht für die Kunden ein Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss von 15% des Umwandlungsbetrages, sollten Sie an der Entgeltumwandlung teilnehmen.

Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter. Sollten noch weitere Fragen offen sein, kommen Sie gerne wieder auf mich zu.

Viele Grüße
Franzi
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1 weiterer Kommentar
2019-04-12T15:42:26Z
  • Freitag, 12.04.2019 um 17:42 Uhr

Hallo MT73,

schade, dass Sie über die Ansprechpartner noch keine Antwort erhalten haben.

Ich möchte zu Ihrer Anfrage meine Spezialisten hinzuziehen. Sobald mir die Antwort vorliegt, komme ich sofort wieder im Forum auf Sie zu.

Alternativ hilft Ihnen auch gerne die Vertragsabteilung weiter. Diese erreichen Sie unter der kostenfreien Rufnummer 0800/4100104 (Mo-Fr von 8-20 Uhr).


Viele Grüße und einen schönen Abend

Franzi

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Richtige Antwort
2019-04-15T09:02:28Z
  • Montag, 15.04.2019 um 11:02 Uhr
Hallo MT73,

ich habe soeben die Rückmeldung meiner Spezialisten erhalten.

Es ist richtig, dass von der zu erwartenden Rente Steuern sowie ggf. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge abzuziehen sind. Wie hoch hierbei insbesondere die Steuerlast ausfällt, können wir nicht beurteilen, da dies von Ihrer zukünftigen finanziellen Situation abhängt. In aller Regel liegt die Belastung aber nicht bei 50% der Auszahlung, sondern deutlich darunter.

Auch wenn man eine 17 jährige Rentenzahlung als "break-even-point" unterstellt, garantieren wir den Kunden eine lebenslange Rentenzahlung und sichern Sie so gegen das "Risiko" eines langen Lebens ab. Einen Aspekt, den ein privates Sparen nicht abdecken kann, ist wenn dort das angesparte Kapital aufgebraucht ist, ist es aufgebraucht. In diesem Zusammenhang beinhaltet die Berechnung der Monatsrente auch eine Rentengarantiezeit von 21 Jahren. D.h. sollten die Kunden beispielsweise nach 10 Jahren der Rentenzahlung versterben wird noch weitere 11 Jahre Rente für die Hinterbliebenen gezahlt. Zudem besteht auch die Möglichkeit, die Versicherungsleistung als einmalige Kapitalzahlung zum Rentenbeginn zu erhalten.

Im weiteren profitiert bei der betrieblichen Altersvorsorge auch der Arbeitgeber von einer Sozialversicherungsersparnis. Deshalb besteht für die Kunden ein Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss von 15% des Umwandlungsbetrages, sollten Sie an der Entgeltumwandlung teilnehmen.

Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter. Sollten noch weitere Fragen offen sein, kommen Sie gerne wieder auf mich zu.

Viele Grüße
Franzi
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