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as-maus

Freistellung mit Bezügen -- relevant für BU Rente?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zum Thema Berufsunfähigkeit und Einkommen.

Ich bin seit knapp über einem Jahr berufsunfähig, seit fast zwei Jahren war ich nicht mehr arbeiten.

Nun wollte ich versuchen, durch eine Wiedereingliederung beruflich Fuß zu fassen und meine Belastbarkeit zu testen und zu stärken. Leider war dies von meinem Arbeitgeber nicht gewünscht -- ich erhielt die Kündigung, weil mein AG mir nicht mehr zutraut, dass ich eine sinnvolle Arbeitsleistung für ihn erbringen werde.

Ich erhielt das Angebot, dass ich freigestellt werde und bis zum Ende der Kündigungsfrist dennoch Bezüge erhalte. Kann dies Einfluss auf die Berufsunfähigkeit haben?

Ich bin gesundheitlich definitiv noch berufsunfähig. Aber zumindest für die nächsten Monate würde ich volles Gehalt bekommen -- ohne jedoch dafür eine Arbeitsleistung zu erbringen. Gilt man unter diesen Bedingungen immer noch als berufsunfähig im Sinne der BU Versicherung?


Richtige Antwort
2019-11-21T05:33:18Z
  • Donnerstag, 21.11.2019 um 06:33 Uhr

Hallo as-maus,


Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn Sie wegen Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall für den bedingungsgemäß vereinbarten Zeitraum - meist 6 Monate - nicht in der Lage sind oder waren, Ihren zuletzt in gesunden Tagen ausgeübten Beruf zu mindestens 50% auszuüben UND Sie keinen anderen Beruf ausüben, der Ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht.

   

Das Einkommen allein ist - wie Sie sehen - kein Kriterium bei der Feststellung von Berufsunfähigkeit.

              

Unabhängig davon, sind Sie natürlich vertraglich verpflichtet, Ihrem Versicherungsunternehmen mitzuteilen, wenn Sie irgendeine eine Erwerbstätigkeit wieder aufnehmen oder sich Ihr Gesundheitszustand bessert. 

  

Ich hoffe, das beantwortet Ihre Frage. Haken Sie gerne nach, wenn noch was offen ist.


Beste Grüße

Jürgen.

1 weiterer Kommentar
2019-11-20T21:02:17Z
  • Mittwoch, 20.11.2019 um 22:02 Uhr
Hallo as-maus,

da stellen Sie eine interessante Frage, die bestimmt auch unsere weiteren User interessiert.

Ich selbst habe leider nicht sofort eine Antwort für Sie, gebe aber Ihre Frage an unsere Spezialisten weiter und melde mich bei Ihnen zurück, sobald ich eine Information für Sie habe. Bitte haben Sie bis dahin etwas Geduld.

Sollte für die Beantwortung ein Blick in Ihren Vertrag notwendig sein, melde ich mich ebenfalls.

Schöne Grüße
Corny
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Richtige Antwort
2019-11-21T05:33:18Z
  • Donnerstag, 21.11.2019 um 06:33 Uhr

Hallo as-maus,


Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn Sie wegen Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall für den bedingungsgemäß vereinbarten Zeitraum - meist 6 Monate - nicht in der Lage sind oder waren, Ihren zuletzt in gesunden Tagen ausgeübten Beruf zu mindestens 50% auszuüben UND Sie keinen anderen Beruf ausüben, der Ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht.

   

Das Einkommen allein ist - wie Sie sehen - kein Kriterium bei der Feststellung von Berufsunfähigkeit.

              

Unabhängig davon, sind Sie natürlich vertraglich verpflichtet, Ihrem Versicherungsunternehmen mitzuteilen, wenn Sie irgendeine eine Erwerbstätigkeit wieder aufnehmen oder sich Ihr Gesundheitszustand bessert. 

  

Ich hoffe, das beantwortet Ihre Frage. Haken Sie gerne nach, wenn noch was offen ist.


Beste Grüße

Jürgen.

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