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Richtige Antwort
2014-12-11T21:14:22Z
  • Donnerstag, 11.12.2014 um 22:14 Uhr
Hallo Herr Hahn,
in Kurzfassung : nein.
Dienstunfähigkeit ist ein Begriff aus dem Beamtenverhältnis.
Die Allianz leistet "nur" bei Berufsunfähigkeit und versichert den ausgeübten Beruf.
Viele Grüße
Martin
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11 weitere Kommentare
2014-12-11T20:57:21Z
  • Donnerstag, 11.12.2014 um 21:57 Uhr
Guten Abend frank.hahn.73,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Grundsätzlich leistet die Allianz, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Ich möchte mich bezüglich Ihrer Frage gern bei den Experten erkundigen, ob es einen Unterschied zwischen Berufs- und Dienstunfähigkeit gibt. Bitte geben Sie uns bis morgen Zeit eine Antwort zu geben, da die Experten zur Zeit nicht mehr im Haus sind.

Vielleicht schauen Sie mal in Ihren Bedingungen nach. Es könnte sein, dass dies in Ihren Vertragsunterlagen hinterlegt ist.

Sie können sich auch gern bei den Kollgegn der Vertragsabteilung erkundigen. Diese errreichen Sie unter der kostenfreien Rufnummer 08004100104 von Mo -Fr von 8 - 20 Uhr.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Liebe Grüße
Carolin
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2014-12-11T20:59:49Z
  • Donnerstag, 11.12.2014 um 21:59 Uhr
Vielen Dank für die Info "zu später Stunde". Freue mich auf die Antwort morgen. Gute Nacht!
Richtige Antwort
2014-12-11T21:14:22Z
  • Donnerstag, 11.12.2014 um 22:14 Uhr
Hallo Herr Hahn,
in Kurzfassung : nein.
Dienstunfähigkeit ist ein Begriff aus dem Beamtenverhältnis.
Die Allianz leistet "nur" bei Berufsunfähigkeit und versichert den ausgeübten Beruf.
Viele Grüße
Martin
2014-12-12T07:05:41Z
  • Freitag, 12.12.2014 um 08:05 Uhr
Guten Morgen frank.hahn.73,

danke für Ihre netten Worte. Sobald wir eine entsprechende Antwort für Sie haben, bekommen Sie eine Info von uns.

Liebe Grüße
Conny
Wie hilfreich finden Sie diese Antwort?
2014-12-12T07:28:06Z
  • Freitag, 12.12.2014 um 08:28 Uhr
Guten Morgen Herr Metzger,

vielen Dank für den Hinweis, dieser ist sicherlich für frank.hahn.73 hilfreich.

Ich wünsche Ihnen schon einmal ein schönes Wochenende und einen schönen 3.Advent.

Liebe Grüße
Conny
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2017-09-10T11:26:28Z
  • Sonntag, 10.09.2017 um 13:26 Uhr

Die Allianz ist ein riesen Konzern der fast alles versichern kann! Von der Altersvorsorge bis zum Atomkraftwerk. Nur eines können sie eben nicht; eine Dienstunfähigkeitsversicherung mit entsprechendem Bedingungswerk hat die Allianz schlicht und ergreifend nicht.

Das ist ja weiter nicht schlimm, wenn nur nicht ahnungslose Mitarbeiter noch ahnungsloseren Kunden ihre BU als Dienstunfähigkeit "verkaufen"! Das ist im höchsten Maße unseriös und einer Allianz nicht würdig. Man darf von solch einem Konzern durchaus erwarten, dass er bei der Wahrheit bleibt und ehrlich sagt: "Lieber Kunde, das haben wir nicht und das können wir auch nicht!" Hoffentlich haben die Beamten, die sich über die Allianz abgesichert haben, einen fähigen Rechtsanwalt, weil sie den brauchen werden! Fragen Sie doch einmal Cornelia oder Sebastian nach dem Unterschied einer begrenzten und einer beschränkten Dienstunfähigkeit. Falls Sie die Antwort erhalten, dass der Unterschied keine Rolle spielt, sollten Sie diesen Chat ganz schnell verlassen und sich an Gesellschaften wenden, die auf Beamte spezialisiert sind.

Mir stellen sich jedenfalls bei diesen Antworten der beiden ganz klar die Nackenhaare auf.😡 😭
Die einzig richtige Antwort kommt von Martin

2017-09-11T10:29:20Z
  • Montag, 11.09.2017 um 12:29 Uhr

Hallo Herr Prätsch,
           
wir sind uns einig darüber, dass jede Beratung - gerade bei so einem wichtigen Thema wie der Absicherung des Einkommens - kompetent und ehrlich erfolgen sollte. Ich gehe davon aus, dass die vielen Vermittler unserer Produkte, egal ob Allianzvertreter oder Makler, genau das leisten. Ich bedaure sehr, dass Sie da offenbar einen anderen Eindruck haben.
                   
Das Thema Dienstunfähigkeit vs. Berufsunfähigkeit ist eines, dass hier im Forum schon öfters behandelt wurde. Eine - sicherlich nicht die einzige - richtige Antwort kommt von Martin. Eine etwas ausführlichere Darstellung unseres Standpunktes finden Sie hier:
             
https://forum.allianz.de/service/berufsunfaehigkeitsversicherung--beratung/frage/berufsunfaehigkeitsversicherung-gleich-dienstunfaehigkeitsversicherung
         
Leider konnte ich hier im Forum keinen Thread finden, wo durch Cornelia oder Sebastian der Unterschied zwischen begrenzter und beschränkter Dienstunfähigkeit behandelt wird. Selbstverständlich spielt der Unterschied zwischen diesen beiden Begrifflichkeiten aus dem Beamtenrecht für den betroffenen Beamten ein große Rolle. Grundsätzlich richtig wäre allerdings auch die Aussage, dass dieser für unsere Leistungsprüfung nicht entscheidend ist, weil es eben in allen verkaufsoffenen Tarifen der Allianz keine Dienstunfähigkeitsklausel gibt. Möglicherweise war das missverständlich.              
              
Die Allianz hat sich – wie die meisten Anbieter in Deutschland - entschieden, ihr Recht, das Vorliegen der Leistungsvoraussetzungen selbst zu prüfen, nicht aus der Hand zu geben. Ob eine Dienstunfähigkeit bescheinigt wurde, sei sie allgemein, beschränkt oder begrenzt, spielt somit keine entscheidende Rolle. Die Entscheidung, ob die bedingungsgemäßen Leistungsvoraussetzungen vorliegen oder nicht, trifft allein der Leistungsprüfer der Allianz, der aber natürlich Informationen aus dem Dienstunfähigkeitsverfahren, wie beispielsweise amtsärztliche Gutachten, bei seiner Entscheidung berücksichtigen wird. 
            
Wichtig ist, dass sich jeder Berufstätige mit der privaten Einkommensabsicherung intensiv beschäftigen und aufgrund der Komplexität des Themas dazu auch die Beratung ausgewiesener Fachleute in Anspruch nehmen sollte. Sicherlich kann man sich in Foren informieren – den Weg zum Profi kann das aber nicht ersetzen. Die individuelle Situation des Einzelnen ist zu analysieren und zu berücksichtigen. Ist jemand Beamter, dann darf natürlich auch gern beleuchtet werden, ob eine Dienstunfähigkeitsklausel Vorteile bringt. Dazu muss man wissen, was es für unterschiedliche Klauseln am Markt gibt und was diese genau bedeuten. Viele bieten keine echten Vorteile sondern sind eher als reines Reklameblendwerk zu bewerten (siehe dazu unsere ausführliche Antwort unter o.g. Link).Insofern bin ich auch zuversichtlich, dass die bei uns versicherten Beamten auch zukünftig im Ernstfall keinen Rechtsbeistand benötigen. Hier sind sie mit Ihrer Berufsunfähigkeitsvorsorge sehr gut aufgehoben.
             
Ich hoffe, ich konnte etwas Klarheit schaffen. Falls Sie Fragen zu dem Thema haben, haken Sie gerne nach.
          
        
Beste Grüße
Jürgen.

2017-09-11T11:00:20Z
  • Montag, 11.09.2017 um 13:00 Uhr
Hallo Jürgen.,

vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Viele Grüße

Sarah
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2017-09-12T05:21:22Z
  • Dienstag, 12.09.2017 um 07:21 Uhr

Hallo Jürgen,

hallo Sarah,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Ich habe in dieser Angelegenheit im Vorfeld intensiv recherchiert, was nicht besonders schwer, aber leider zeitintensiv war.

Ihre Antwort suggeriert, dass man eigentlich keine Dienstunfähigkeitsklausel in einer Berufsunfähigkeitsversicherung braucht, da man ja quasi automatisch auch berufsunfähig im Sinne der Bedingungen ist, wenn einem der Amtsarzt dienstunfähig schreibt. Somit ist in Ihren Augen eine besondere Absicherung überflüssig und obsolet.

Sehen Sie, genau hier setzt die von mir geforderte Ehrlichkeit an. Ihre Antwort war genauso zu erwarten, da Sie nicht anders argumentieren können. Wenn ich etwas verkaufen will/muss, was ich nicht habe, dann biege ich mir halt die Wahrheit so hin, dass es wieder passt.

Lassen Sie es mich Ihnen erklären.

Sie berufen Sich ausschließlich auf den §44 BBG, der die vollständige Dienstunfähigkeit regelt. Tatsächlich steht in diesem Paragraphen nichts von 50% oder ähnlichem. Die Dienstunfähigkeit stellt also ausschließlich der Dienstherr mit Hilfe des Amtsarztes fest. Nun gibt es aber seit 2009 noch den §45 BBG, und der regelt die sogenannte begrenzte Dienstunfähigkeit. Danach können ALLEN Beamten, die keine Vollzugsbeamten sind, die Dienstzeiten reduziert werden. Reduzierte Dienstzeit heißt natürlich auch reduzierte Bezüge! Im Klartext: Bevor ein Beamter vollständig in den Ruhestand versetzt wird (Arbeitszeit ≤ 50%), wird ihm/ihr die Arbeitszeit und somit auch das Einkommen gekürzt. Da hilft einem die Allianz 50% BU Klausel herzlich wenig.

Dann gibt es aber auch noch die beschränkte Dienstunfähigkeit. Diese gilt für alle Vollzugsbeamten (Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, Justizvollzugsdienst und Zoll). Hier sind Beamte bereits dann dienstunfähig, wenn sie nicht mehr schichtdiensttauglich sind. Das kann ganz schnell gehen und muss nicht mit einer dramatischen Erkrankung einhergehen (siehe die einschlägigen Foren). Da sind wir dann von Ihrer 50% Klausel ganz weit weg. Die Folgen für den/die (falsch) Versicherten sind aber dramatisch.

Eine weitere, allianzkonforme Form der Dienstunfähigkeit gibt es leider nicht.

Eine gute Dienstunfähigkeitsklausel leistet dann, wenn der Dienstherr den/die Beamt(in) in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, oder den Beamten auf Grund von Dienstunfähigkeit vorzeitig entlässt (Beamte auf Widerruf/Probe).

Eine erneute Prüfung durch den Versicherer findet dann NICHT mehr statt!! Der/die Versicherte legt die Versetzungsurkunde vor und das löst die Leistung aus. Allianz Versicherte müssen also DREI Untersuchungen und Prüfungen absolvieren, wobei die alles Entscheidende die der Allianz ist!!

Ich gebe zu, es gibt große Unterschiede bei den knapp 14 Gesellschaften, die eine Dienstunfähigkeitsklausel haben, aber es gibt sehr wohl Anbieter, die sowohl die begrenzte, als auch die beschränkte Dienstunfähigkeit umfassend versichern. Dazu bedarf es dann einer „gleitenden“ Klausel, damit eben auch schon unter 50% anteilig bezahlt wird. Geht man aber zu einem der großen klassischen Beamtenversicherer, dann kann man nicht viel falsch machen.

Aber auch für alle Vollzugsbeamten ist die Allianzklausel nichts anderes als russisches Roulette. Wenn also schon die Tatsache, dass man nicht mehr schichtdienstauglich ist, zu einer Versetzung oder Entlassung ausreicht, dann sollte man schon eine passende Klausel haben.

Deswegen glaube ich sehr wohl, dass Beamte oder Beamtinnen, die lediglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, egal bei welchem Anbieter, auch eine Rechtsschutzversicherung brauchen werden. Streng genommen sind sie nämlich (vorsätzlich) falsch beraten worden.

Ich finde, es steht der Allianz gut zu Gesicht, wenn man in diesem Punkt den Interessenten ehrlich sagt, dass man keine spezielle DU-Klausel hat (so wie Martin das in seinem Chat getan hat). Kunden wie ich schätzen Ehrlichkeit! Ich empfinde Ihre Bagatellisierung der Tatsachen als unangenehm und unaufrichtig. Da läuten bei mir alle Alarmglocken, eben weil ich mich mit diesem Thema auseinandergesetzt habe.

Mit freundlichen Grüßen

2017-09-12T07:45:15Z
  • Dienstag, 12.09.2017 um 09:45 Uhr

Lieber Herr Prätsch,
     
Klasse, dass Sie sich so intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Ich vermute mal, sie machen das auch aus beruflichen Gründen!? 😃
     
Allerdings kann ich Ihren Vorwurf der Unehrlichkeit nicht wirklich nachvollziehen. Mehrfach ist hier im Forum nun die Frage, ob bei der Allianz BU = DU ist, ganz klar mit NEIN beantwortet und unser Standpunkt sehr ausführlich beleuchtet worden. Deutlicher geht es ja nun wirklich nicht. Eine individuelle Beratung zu diesem komplexen Thema kann ein Forum nicht leisten und ist auch hier nicht unser Anspruch. Dazu wenden Sie sich bitte an eine unserer Vertretungen oder einen Makler Ihres Vertrauens. Sollten Sie dort falsch beraten werden, dann gehen wir dem natürlich nach – Sie können sich dann gern vertrauensvoll mit Ihrem Anliegen an uns wenden. Senden Sie uns dazu gern eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem konkreten Sachverhalt an allianzhilft.dialog@allianz.de.
        
Wie bereits erläutert, stehen wir auf dem Standpunkt, dass eine DU-Klausel einem Beamten im Vergleich zu den Leistungsvoraussetzungen unserer aktuellen BU-Bedingungen IN DER REGEL keine wesentlichen Vorteile bietet. Damit ist nicht gesagt, dass keine Vertragskonstellationen denkbar sind, die durch besondere Klauseln berufsspezifische Vorteile bieten. Deshalb habe ich darauf hingewiesen, dass es meines Erachtens nach notwendig ist, sich individuell vom Profi beraten zu lassen. Die Aussage, dass es keine Produkte gibt, die für den Einzelnen Vorteile gegenüber dem Angebot der Allianz haben, ist hier NIE gemacht worden und verbietet sich genauso, wie die undifferenzierte Suggestion, man liege automatisch IMMER mit dem von Ihnen angesprochen Beamten-Versicherer richtig. Neben der DU-Klausel gibt es zahlreiche weitere Kriterien, die für die Qualität des Produktes entscheidend sind. In der Gesamtschau erhält die BU-Vorsorge der Allianz in allen bedeutenden Ratings Top Bewertungen. Die Ergebnisse darf man dann gern auch mal mit denen des Beamtenversicherers vergleichen. Ein Anbieter ist nicht bereits deshalb gut, weil er eine DU-Klausel bietet. Ein sehr gutes Bedingungswerk bei BU kann besser sein, als ein mittelmäßiges mit DU-Klausel. Würde ein Verkäufer seine Beratung auf die Frage der DU-Klausel reduzieren, dann würden bei mir alle Alarmglocken läuten und ich hoffe so auch bei allen Interessenten.
  
Ich denke, Sie haben Ihren Standpunkt ausführlich dargelegt und ich den meinen. Wenn Sie daneben ganz konkrete Fragen haben, stehe ich gern zur Verfügung. In einer weiteren Vertiefung des Themas hier im Forum sehe ich für die Teilnehmer mehr Risiken als Vorteile. Das Thema sollte differenziert und an der individuellen Situation des Einzelnen ausgerichtet beleuchtet werden. Das ist hier nicht möglich. Ich bitte um Ihr Verständnis.
            
Beste Grüße
Jürgen.