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Gelöschter Nutzer

Jahresendprämie auf Hinzuverdienst bei BU-Rente anrechenbar ?

Hallo ich bekomme seit 2003 eine BU Rente.


2005 - 2008 habe ich eine Umschulung zum Bautechniker absolviert


seit 2008 arbeite ich 20h/woche 


Jetzt war ein sehr gutes Jahr für unsere Firma und unser Chef möchte uns gern eine Jahresendprämie zahlen.


Wird diese auf mein Gehalt angerechnet ? kann ich dadurch meine BU-Rente verlieren.


Ein Allianz Berater hatte mir gesagt, dass dies möglich ist.

Ein anderer Allianzberater sagte mir wieder, da die Höhe jedes Jahr variiert kann dies nicht zur Berechnung heran gezogen werden. Muss ich dies bei meiner BU-Rente melden ?


Dürrfen Sondergratifikationen angerechnet werden, diese werden ja auch nicht regelmäßig gezahlt. Sind diese auch meldepflichtig ? oder ist das von der Höhe abhängig ?


Freundliche Grüße 


D.B. 

Richtige Antwort
2018-11-22T12:51:15Z
  • Donnerstag, 22.11.2018 um 13:51 Uhr

Hallo Herr Buschbeck,


grundsätzlich gibt es bei der Berufsunfähigkeitsversicherung keine Freibeträge oder Anrechenbarkeit wie zum Beispiel bei machen Sozialversicherungs-Leistungsträgern.

        

Zunächst müssen Sie jede Veränderung Ihrer Erwerbstätigkeit Ihrem BU-Versicherer melden. Der prüft dann, ob die Leistungsvoraussetzungen weiter vorliegen. Entscheidend ist, ob weiterhin der Grad der Berufsunfähigkeit im ursprünglichen Beruf mindestens 50% beträgt oder ob Sie eine neue Tätigkeit ausüben, die Ihrer Lebensstellung vor Eintritt der Berufsunfähigkeit entspricht. Dies ist der Fall, wenn das Einkommen und die soziale Wertschätzung des Neuen Berufes nicht spürbar unter dem bisherigen Beruf liegen.

  

Bei der Ermittlung des Einkommens können grundsätzlich neben dem Bruttoeinkommen weitere Einkommensbestandteile berücksichtigt werden, sofern darauf eine Rechtsanspruch nach Tarif-, Arbeits- oder Anstellungsvertrag besteht, oder diese in gewisser Regelmäßigkeit erbracht werden. In jedem Fall ist individuell im Einzelfall zu prüfen, ob die bisherige Lebensstellung gewahrt ist.

    

Deshalb kann ich Ihre Frage ohne Weiteres hier auch nicht abschließend beantworten. Ich empfehle Ihnen, sich dazu mit Ihrem zuständigen Leistungsprüfer in Verbindung zu setzen.

  

Ich hoffe, das hilft Ihnen erst mal ein Stück weiter. Wenn noch allgemeine Fragen dazu offen sein sollten, haken Sie gerne nach.

        

Beste Grüße

Jürgen.

2 Kommentare
2018-11-22T09:59:19Z
  • Donnerstag, 22.11.2018 um 10:59 Uhr
Hallo David Buschbeck,

eine spannende Frage!
Hierzu werde ich mir zur Beantwortung die Unterstützung meiner Fachkollegen einholen.
Sobald mir eine Rückmeldung vorliegt, komme ich hier im Forum wieder auf Sie zu.

Alternativ erreichen Sie die entsprechenden Kollegen von Mo - Fr zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4100 104.

Beste Grüße
Vanessa
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Richtige Antwort
2018-11-22T12:51:15Z
  • Donnerstag, 22.11.2018 um 13:51 Uhr

Hallo Herr Buschbeck,


grundsätzlich gibt es bei der Berufsunfähigkeitsversicherung keine Freibeträge oder Anrechenbarkeit wie zum Beispiel bei machen Sozialversicherungs-Leistungsträgern.

        

Zunächst müssen Sie jede Veränderung Ihrer Erwerbstätigkeit Ihrem BU-Versicherer melden. Der prüft dann, ob die Leistungsvoraussetzungen weiter vorliegen. Entscheidend ist, ob weiterhin der Grad der Berufsunfähigkeit im ursprünglichen Beruf mindestens 50% beträgt oder ob Sie eine neue Tätigkeit ausüben, die Ihrer Lebensstellung vor Eintritt der Berufsunfähigkeit entspricht. Dies ist der Fall, wenn das Einkommen und die soziale Wertschätzung des Neuen Berufes nicht spürbar unter dem bisherigen Beruf liegen.

  

Bei der Ermittlung des Einkommens können grundsätzlich neben dem Bruttoeinkommen weitere Einkommensbestandteile berücksichtigt werden, sofern darauf eine Rechtsanspruch nach Tarif-, Arbeits- oder Anstellungsvertrag besteht, oder diese in gewisser Regelmäßigkeit erbracht werden. In jedem Fall ist individuell im Einzelfall zu prüfen, ob die bisherige Lebensstellung gewahrt ist.

    

Deshalb kann ich Ihre Frage ohne Weiteres hier auch nicht abschließend beantworten. Ich empfehle Ihnen, sich dazu mit Ihrem zuständigen Leistungsprüfer in Verbindung zu setzen.

  

Ich hoffe, das hilft Ihnen erst mal ein Stück weiter. Wenn noch allgemeine Fragen dazu offen sein sollten, haken Sie gerne nach.

        

Beste Grüße

Jürgen.

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