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Isabella.

Was macht eine solide Altersvorsorge aus? - Fakten

Schon heute bekommt das Gros der Bevölkerung weniger staatliche Rente, als für den bisherigen Lebensstandard nötig ist. In den kommenden Jahrzehnten wird sich dieses Problem verschärfen, weil es in der alternden Gesellschaft immer mehr Rentner gibt. Um die drohende „Versorgungslücke“ zu schließen, sollte daher jeder Einzelne privat fürs Alter vorsorgen. Zugleich gilt es, finanziell flexibel zu bleiben, denn mancher Wendepunkt im Leben führt zu weiteren Ausgaben. Was eine solide Altersvorsorge ausmacht, hat viel mit Einsicht und Planung zu tun.

1. Sie bedenkt auch das Leben davor

Selbstverständlich ist es wichtig, für den Lebensabend ein finanzielles Polster aufzubauen. Doch auch im Hier und Jetzt muss genug übrig bleiben, damit das Leben Freude macht. Allerdings: Das Leben ist bekanntlich nicht immer der sprichwörtliche lange, ruhige Fluss. Es ist mit Wendungen zu rechnen – wovon manche wunderbar, andere ein Schicksalsschlag sind.

Eine private Altersvorsorge sollte an veränderte Lebenssituationen anpassbar sein. 

2. Sie stützt sich auf drei Elemente der Absicherung

Früher verließen sich die Menschen ganz auf ihre staatliche (oder „gesetzliche“) Rente. Inzwischen ist dieses Rentensystem aufgrund unserer alternden Gesellschaft überlastet und kann immer weniger auszahlen. Deshalb haben die private und die betriebliche Altersvorsorge stark an Bedeutung gewonnen.

Gesetzlich, privat und betrieblich – auf mindestens zwei dieser drei Säulen stützt sich heute eine solide finanzielle Absicherung fürs Alter.

Staatliche Altersvorsorge

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ist eine Pflichtversicherung, die dem Großteil der Erwerbstätigen im Alter eine ausreichende Rente gewähren soll. Sie funktioniert nach dem Umlageprinzip: Versicherte zahlen ein und finanzieren damit die Rente der heutigen DRV-Rentner. Sie sparen die Beiträge also nicht an, sondern erwerben nur Anwartschaften auf eine spätere Rente. Das Problem: Unsere Gesellschaft altert. Die Beitragszahler aus den geburtenschwachen Jahrgängen müssen immer mehr Rentner finanzieren.

Private Altersvorsorge

Klassische Formen der privaten Altersvorsorge sind Lebens- und Rentenversicherungen, Banksparpläne, Immobilien, Aktien und Edelmetalle. Jeder entscheidet selbst, was ihm am liebsten ist. Eine Privatrente ergänzt die gesetzliche Rente, die bei vielen Menschen im Ruhestand nicht einmal mehr den Grundbedarf deckt.

Betriebliche Altersvorsorge

Der Staat unterstützt verschiedene Varianten der betrieblichen Altersvorsorge mit einer Steuer- und Sozialabgabefreiheit.

3. Sie beruht auf einer guten Bedarfseinschätzung

Die meisten Menschen möchten im Ruhestand ihren gewohnten Lebensstandard halten.

Einer Faustregel der Stiftung Warentest zufolge benötigen sie dafür etwa achtzig Prozent ihres letzten Nettogehalts vor Renteneintritt.

Darauf pendeln sich die Ausgaben ein, weil z. B. berufliche Kosten wegfallen, Kosten für Hobbys, Reisen oder medizinische Versorgung hingegen steigen. Dennoch: Die gesetzliche Rente reicht auch dafür nicht. Sie bietet schon heute nur noch eine Grundversorgung – und die steuerlichen Abzüge und Sozialabgaben darauf werden weiter steigen. Die größer werdende Versorgungslücke lässt sich nur durch private und betriebliche Absicherung schließen.

Rechenbeispiel: ein Haushalt im Ruhestand

Unsere Musterrechnung zeigt, welche Kosten im Alter monatlich auf Sie zukommen. Die Faustformel für den Mindestbedarf beruht auf Empfehlungen der Stiftung Warentest. Der zugrunde gelegte Rentenanspruch und die Ausgaben des Haushalts sind angelehnt an eine Fünfjahres-Stichprobe des Statistischen Bundesamtes.

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